Auch in diesem Jahr fuhren Dagmar und Alfred Schulz wieder nach Bayern, um im, wie sie mitteilten „schönen Clubheim des Kitzinger TC“ ein Turnier zu tanzen. Allerdings hatten sie in diesem Jahr das Nachsehen; hatten Sie letztes Jahr das Ehepaar Haugut noch deutlich hinter sich gelassen, ging der Sieg dieses Jahr an den amtierenden Deutschen Meister aus Bayern. Trotz der Trainingspause während ihres Urlaubs auf Teneriffa, aus dem sie erst am Sonntag zuvor zurückgekehrt waren, hatten sie keinerlei Probleme sich in dem 13-paarigen Feld zu  behaupten und tanzten sich durch Vor- und Zwischenrunde mit voller Kreuzchenzahl direkt ins Finale. Dort sahen sie 19 von 25 möglichen Zweien und belegten somit einen sicheren Rang zwei.

Fünf Starts waren in Ludwigshafen-Ruchheim eigentlich geplant, einer wurde krankheitsbedingt abgesagt, zwei weitere kamen spontan dazu. In Summe kam das TZ damit auf sieben Starts.

Den Anfang machten drei Paare in der Hauptgruppe C Standard. Im neunpaarigen Feld der Vorrunde präsentierten sich Florian Tiefel/Jennifer Karn, Moritz Hörner/Katharina Kauffeld und Sebastian Nötzel/Rea Baxmann gut. Moritz und Kati sah man an, dass ihnen Raum fehlte ihre gewohnte Leistung aufs Parkett zu bringen. Sie schieden nach der Vorrunde schon aus und es wurde mit Platz sieben der Anschlussplatz zum Finale. Ein Kreuz hatte für den Einzug in dieses gefehlt. Sebastian und Rea, die 23 Kreuze auf ihrem Konto hatten und Jenny und Flo, die als einziges Paar in diesem Feld 28 von 28 möglichen Kreuzen bekommen hatten, erreichten das Finale. Dort sahen Sebastian und Rea Wertungen von zwei bis sechs. Trotz der Mischung lag die Majorität in allen vier Tänzen auf Platz drei. Somit erhielten Sebastian und Rea Bronze. Flo und die, durch eine Erkältung geschwächte, Jenny gaben alles. Dies zahlte sich aus. Mit ihrem sauberen und klaren Tanzen holten sie sich in allen Tänzen die Mehrheit der Zweien, im Slowfox war sogar eine Eins dabei. Überglücklich nahmen sie in ihrem ersten C-Standard Turnier die Silbermedaille entgegen.

Den ersten Start in Latein verschoben Jenny und Flo aufgrund der Erkältung und sagten ab. Vertreten wurde das TZ in der Hauptgruppe D Latein dennoch. Markus Schweizer/Jannika Fischer stellten sich der achtpaarigen Konkurrenz. Die Vorrunde war kein Problem für Markus und Jannika. Mit 21 von 21 Kreuzen zogen sie in die Zwischenrunde ein. Schnell zeigte sich, dass sie rhythmisch und technisch deutlich besser waren als die anderen Paare. Das sahen die Wertungsrichter ebenso. Mit erneut 21 Kreuzen ging es in das Finale und dort mit 20 von 21 Einsen dem ersten Turniersieg entgegen. So hieß es Gold Nummer eins an diesem Tag für Markus und Jannika. Gold Nummer zwei sollte nicht lange auf sich warten lassen. Die Anwesenden Betreuer und Fans überredeten Markus und Jannika auch noch im nachfolgenden Hauptgruppe D+ Turnier an den Start zu gehen. Nach einigem hin und her stimmten sie zu. Die vier Paare aus der Vorrunde tanzten auch alle das Finale. Chacha, Rumba und Jive gingen ganz klar auf das Konto von Jannika und Markus. Lediglich den plus-Tanz die Salsa mussten sie an die Konkurrenz abgeben und belegten in diesem Platz zwei. Damit war der Turniersieg allerdings in keiner Weise gefährdet und es gab erneut die Urkunde für Platz eins.

Als Sieger der D Latein tanzten sie auch noch das Turnier der Hauptgruppe C Latein. Nach der zwölfpaarigen Vorrunde schafften Markus und Jannika den Sprung in die Zwischenrunde. Unverständlicherweise entschied sich die Turnierleitung eine Zwischenrunde zu machen. Hätten sie, was Regelkonform gewesen wäre, nach der Vorrunde ein Finale mit sieben Paaren, bedingt durch die Platzgleichheit von Platz sechs und sieben, gemacht, wären Markus und Jannika in diesem Finale gewesen. Die Zwischenrunde sollte allerdings die siebte Runde an diesem Tag für die zwei sein, sodass nach 22 Tänzen die Kraft fehlte um erneut anzugreifen. Markus und Jannika schieden als achtplatzierte aus. Sie freuten sich dennoch, dass sie schon jetzt Paare der C-Klasse hinter sich lassen konnten. Die Vereinskollegen Christoph Dres/Anastasia Vasilkova traten ebenfalls in der C Latein an. Sie ertanzten sich in der Vorrunde 24 Kreuze, in der Zwischenrunde kamen nochmal 23 auf das Konto der beiden Schüler. Damit qualifizierten sie sich klar für das Finale. Bunt gemischt waren die Wertungen, die die Wertungsrichter am Rand zeigten. Von eins bis sechs war bei Christoph und Anastasia alles zu sehen. Die Majorität lag in der Samba zwar auf Platz vier, doch durch die glückliche Verteilung der Wertungen erhielten Christoph und Anastasia den dritten Platz. In allen anderen Tänzen war der dritte Platz eindeutig. Mit Platz drei in diesem Turnier ertanzten sich Christoph und Anastasia die vierte Platzierung für den Aufstieg in die Hauptgruppe B Latein im nächsten Jahr.

Da die letzten Turniere für Horst und Patricia Beckmann leider nicht die gewünschten Ergebnisse einbrachten, fuhren sie mit großen Hoffnungen am Wochenende nach Frankreich. Bereits im Mai tanzten sie in Paris und erzielten dort einen sehr guten Platz 35. Am späten Sonntagabend kam der erste Turnierbericht von Horst per Facebook an: „Nachdem die letzten beiden Turnierergebnisse mehr als besch… waren haben wir beim Saphir Cup in Paris alles gegeben. Belohnt wurden wir dabei mit Platz 18 von 55 und sind sehr zufrieden. Einige Stunden danach eine weitere Nachricht: „Muss unser Ergebnis von Paris korrigieren Ich hab mich verguckt… Wir haben Platz 16“ Damit wurden Patricia und Horst viert-bestes deutsches Paar in diesem Turnier!

Den Samstag nutzten zwei Paare des TZ, um nach Stuttgart Mühlhausen zu fahren.

In der HGR C Latein sahen sich Christoph Dres und Anastasia Vasilkova einem Feld von 15 Paaren gegenüber. Souverän und mit viel Spaß tanzten sie sich durch die Vorrunde. In der Zwischenrunde wurden die Anfeuerungsrufe der angereisten Fans immer lauter und die beiden legten noch einmal eine Schippe drauf. Als ihre Rückennummer aufgerufen wurde, freuten sich die beiden über den Einzug in das sieben paarige Finale. Motiviert tanzten sie sich durch die vier Tänze. Alles in allem waren die Wertungen für das Paar jedoch sehr heterogen und von zwei bis sieben alles vertreten. Am Ende lag die Majorität in allen Tänzen auf Platz sieben.

In der darauffolgenden HGR D St starteten Florian Tiefel und Jennifer Karn. Trotz Jennys hartnäckiger Erkältung hatten sich die beiden in den Kopf gesetzt das Pokalturnier zu tanzen und aufzusteigen. Im sechspaarigen Feld wurde eine kurze Sichtungsrunde getanzt, um danach sofort in ein Finale zu starten. Trotz konditioneller Schwächen aufgrund der Erkrankung überzeugten die beiden die Wertungsrichter und gewannen alle drei Tänze. Der Plan war aufgegangen: Sieg, Aufstieg und zu guter Letzt die Heimreise mit dem Pokal!

Ganz knapp war es eine Woche zuvor für Moritz Hörner und Katharina Kauffeld in Heilbronn. Elf Punkte hätten sie für den Aufstieg gebraucht, zehn hatten sie sich ertanzt. Für den letzten fehlenden Punkt fuhren sie beiden nach Frankfurt. Der TSC Calypso Offenbach hatte zum Turnier der Hauptgruppe D Standard geladen. Zehn Paare traten zum ersten Tanz an. Mit dem Einzug in das Finale war der Aufstieg in die C-Standard für Mo und Kathi schon besiegelt. Doch wieso nur mit einem Finaleinzug aufsteigen? Moritz und Katharina wollten mehr und gaben noch einmal alles. Der verdiente Lohn war mit allen gewonnen Tänzen der Gesamtsieg des Turnieres.

Als offizielles C-Paar stellten sie sich danach der Konkurrenz in der C-Klasse. Hier tanzten sie nach der 13paarigen Vorrunde in die Zwischenrunde auf Platz zehn.

Christoph Dres und Anastasia Vasilkova reisten nach Frankfurt um in den Turnieren der Jugend und Hauptgruppe C Latein mitzumischen. Im fünfpaarigen Jugendturnier brachten die beiden eine gute Leistung auf die Fläche. Am Sieger ging allerdings kein Weg dran vorbei. Christoph und Anastasia reihten sich mit viermal Platz zwei dahinter ein und erhielten die Silbermedaille verbunden mit der erste Platzierung für den Aufstieg in die Jugend B Latein.

Später am Tag startete das Turnier der Hauptgruppe C Latein. Auch hier gingen Christoph und Anastasia zusammen mit 15 weiteren Paaren an den Start. Der Einzug in die Zwischenrunde war kein Problem. Hier drehten sie nochmal auf und gaben Gas. Dies wurde von den Wertungsrichter allerdings nicht belohnt. Platz sieben und damit knapp am Finale vorbei hieß das Ergebnis am Ende des Turniers für die beiden Schüler.