„Wow, was ein Wochenende…“

Das dachten wahrscheinlich die meisten Mitglieder des TanzZentrum Ludwigshafen, als das Wochenende vom 17.10. vorbei war. Denn das TZ erwies sich an diesem Wochenende als guter Nachbar. Das TBW Turnier, die Trophy der Senioren, wurde dieses Mal auf rheinlandpfälzischen Boden ausgetragen, nachdem sich das TZ dazu bereiterklärt hat dieses Turnier zu übernehmen.

Also hielt das kleine Gallien Kriegsrat wo das große Turnier der Nachbarn stattfinden soll, wie man die Besucher und Turnierpaare am besten versorgt und wer bei dem ganzen Vorhaben hilft.

Eine Halle, die für ein Drei-Flächenturnier geeignet ist war gebucht und entsprechend hergerichtet, es wurden von Mitgliedern und Freunden des TZ Kuchen gebacken um die Besucher und Paare nach dem Turnier zu versorgen und noch vieles mehr.

Aber ein Highlight gab es noch! Ein Mitglied des TZ hatte sich vor einiger Zeit selbstständig gemacht mit einem Wagen in dem Essen frisch zubereitet und verkauft werden kann. Michaela Strohmeier stellte sich mit ihrem Festwerker-Wagen freiwillig zur Verfügung um Paare, Besucher, Wertungsrichter und Helfer mit frisch zubereiteten Leckereien zu verwöhnen. DAS nennen wir Einsatz!

 

Nun genug der langen Vorrede, denn es gibt auch einige tolle Ergebnisse von denen berichtet werden kann!

Am Samstag trat zunächst einmal das Ehepaar Arlt in der Sen III A Standard auf die Fläche um ihr Können unter Beweis zu stellen.

Da diese Trophy auf heimischem Boden stattfand war dieses Turnier eigentlich ein Heimspiel, aber die Konkurrenz war nicht zu unterschätzen. Dennoch bestritt das Paar den Wettstreit gegen sieben andere Paare.

Die Konkurrenz hatte ihre starken Seiten, doch die hatten Theo und Margret auch, somit konnten sie mit einigen anderen Paaren in das Finale einziehen. Dort zeigte das TZ-Paar aus welchem Holz sie geschnitzt waren und gaben alles auf dem problematischen Sporthallenboden. Trotz des unvorteilhaften Bodens konnten unsere Tänzer überzeugen und wurden auf den dritten Platz gewertet.

 

Am selben Tag in einer anderen Startklasse.

In der Sen III S Standard gingen Rainer und Ulrike Wagner auf die Fläche.

Schon beim Eintanzen fiel auch diesem Paar der tanzschuhunfreundliche Boden auf, aber dadurch ließen sie sich nicht beunruhigen.

In dieser Startklasse traten noch weitere elf Paare an um sich eine Platzierung zu ergattern. In der Vorrunde zeigten die beiden Wagners tolle Folgen und flüssige Bewegungen, die ihnen Kreuze für die nächste Runde einbrachte.

In der Zwischenrunde verdichtete sich das Feld drastisch. Das TZ-Paar zeigte eine routinierte und rhythmische Darbietung, die anderen Paare aber auch. In dieser Runde setzte sich die starke Konkurrenz durch, womit Rainer und Ulrike als Anschlusspaar und dem siebten Platz von der Fläche gingen.

 

Nach allen getanzten Turnieren schlüpften alle TZler aus ihren fantastischen Tanzkleidern in die bequeme Jogginghose, denn der Tag war lang und die Helfer brauchten weitere Unterstützung. Alle Tänzer verteilten sich zu allen möglichen Stationen und packten an wo es nur ging, damit der erste Tag reibungslos über die Bühne gehen konnte. Nachdem der dann abends der erste Tag geschafft war, ging es für alle spät Heim und gleich ins Bett, weil der zweite Trophy-Tag schon in den Startlöchern stand.

Der zweite Trophy-Tag ging genauso früh los wie der Erste, aber da alle Helfer des TZ nun ihre Aufgaben Inne hatten, konnte es Los gehen!

…Oder auch nicht, die erste Panne ließ nicht lange auf sich warten. Durch ein Missgeschick entstand im Wagen der Festwerker vor der Halle ein Stromausfall und der Hausmeister war nicht zu erreichen um das ganze wieder in Ordnung zu bringen.

Aber durch den tatkräftigen Einsatz aller Helfer und sogar der Sanitäter konnte Michaelas Wagen ersatzweise versorgt werden und sie konnte wieder ihre Leckereien für unsere Gäste zubereiten.

 

Am zweiten Tag der Trophy können auch Erfolge auf das TZ-Konto gebucht werden.

Erneut am Start, das Paar Arlt in der Sen III A Standard.

Wie am Vortag auch, ließ sich das Tanzpaar von dem siebenköpfigen Konkurrenzfeld nicht aus der Ruhe bringen. Da Theodor und Margret diese Ruhe inne hatten zogen sie ohne weitere Vorkommnisse in das Finale ein.
Auch dort tanzten die Beiden weiter ihre routinierten Folgen mit flüssigen Bewegungen, sodass sie das Wertungsgericht von sich überzeugen konnten. Letzten Endes stand das Paar auf dem Siegerpodest.

 

Ein weiteres Paar auf dem heimischen Startfeld war das Ehepaar Witter in der Sen IV S Standard. Das Paar hatte schon einiges an Erfahrung Inne und zeigte dies auch ungehemmt auf dem zwölfköpfigen Feld.

Die lange trainierten Choreos und stimmigen Bewegungen bezirzten die Wertungsrichter so sehr, dass sie das Tanzpaar bis in das Finale hin durchkreuzten.

Letzten Endes zeigte sich aber, dass das Finale sehr stark besetzt war, das Paar kämpfte mit der Konkurrenz um die vordersten Plätze, musste sich aber mit dem sechsten Platz geschlagen geben.

Dennoch können alle Tänzer des TZ mit ihren Ergebnissen durchaus zufrieden sein.

Am Ende des 18.10. war die Trophy der Senioren vorbei.

Das TanzZentrum versammelte sich nach dem Abbau vor der Fläche und ließ das Wochenende Revue passieren.

Das kleine Gallien hatte es geschafft seinem großen Nachbarn unter die Arme zu greifen und das sogar mit einem riesigen Erfolg!

Im Verlauf des Wochenendes wurden nicht nur tänzerische Erfolge erzielt, sondern noch viel mehr. Die Mitglieder und Helfer des TZ wurden von Paaren und Besuchern auf ihren Einsatz angesprochen und gelobt, wie toll sie das Turnier fanden und wie sehr sie sich wohl gefühlt haben!

An diesem späten Sonntagabend ging es für alle Helfer nach Hause mit dem guten Gefühl etwas großes geschafft zu haben.