Nach Ihrem erfolgreichen Standard Debüt bei der Landesmeisterschaft haben sich Larissa Müller und Sascha Hess eine ausgiebige Urlaubspause gegönnt. Beim Entspannen auf dem Kreuzfahrtdampfer wurde aber schnell klar, dass die beiden nicht lange die Füße still halten können und so schnell wie möglich wieder auf die Tanzfläche wollen. 

Kaum war der Entschluss gefasst, wurde gemeldet und nur wenige Tage nach dem Urlaub reisten sie nach Frankfurt, denn die Mainhatten Dance Days wollten sie sich trotz Trainingspause nicht entgehen lassen.

Das 2-Flächen-Turnier wird seit vielen Jahren von einer Gemeinschaft mehrerer Frankfurter Tanzsportvereinen ausgetragen und bedient sowohl die Standard als auch Lateinsektion. Wie immer gibt es neben Medaillen für die Treppchenplätze auch eine Flasche hessischen „Äppelwoi“ mit passenden Gläsern für den Sieger. 

Am ersten Turniertag traten in der Hauptgruppe C Standard nur vier von sieben gemeldeten Paaren an, ein dünnes Feld. Hess/Müller ließen sich davon nicht beirren und riefen auf der spiegelglatten Tanzfläche souverän ihr Können ab. Mit einer fantastischen Ausstrahlung sicherten sich die TZ’ler in allen Tänzen den zweiten Platz und stibitzten dem Sieger sogar die Einsen im Slowfox. 

Am Sonntag sah das Startfeld schon besser aus als am Vortag. Sieben Paare waren auf der Fläche und kämpften um einen Platz auf dem Siegertreppchen. Unser Paar Hess/Müller war voll motiviert und wollte die Leistung vom Vortag noch einmal steigern. Nach der Vorrunde war das Ergebnis eindeutig und die beiden zogen in das Finale ein. Dort ging es beim Wertungsgericht heiß her, man war sich uneinig und so wurde das Endergebnis unglaublich spannend. Sascha und Larissa mussten sich dem Sieger des Vortrages sowie einem weiteren Paar geschlagen geben, sicherten sich aber die Bronzemedaille und eine weitere Platzierung auf dem Weg in die B-Klasse. 

Auch in der Lateinsektion war das TanzZentrum durch Christian Krüger und Tanja Schleuter in der C-Klasse vertreten. 

Am Samstagmorgen klagte Tanja über Erkältungsbeschwerden, dennoch wollte sie sich die Chance auf den hessischen Apfelwein nicht nehmen lassen und kämpfte sich auf die Fläche. Mit der Unterstützung des Publikums zeigten Christian und Tanja eine gute Leistung, dennoch reichte es nicht für das Finale.

Am Sonntag sah die Welt schon anders aus, Tanja fühlte sich besser und war bereit die Leistung des Vortrages zu steigern und in das Finale einzuziehen. Gesagt, getan. Selbstbewusst trat das Paar auf die Fläche und gab alles, schnell war klar, dass es für das Finale reicht. Die Freude über den Finaleinzug war deutlich zu spüren und die Wertungsrichter sahen es ihnen auch auf der Fläche an. Mit einer starken Leistung tanzten sich Krüger/Schleuter auf den vierten Platz.