Wenn Landesmeisterschaften anstehen, liegen bei den meisten Teilnehmern der Nerven blank. Warum wissen die Betroffen selbst nicht genau. Man redet sich gut zu, es sei ein ganz gewöhnliches Turnier. Leider funktioniert das selten und der Druck, grade wenn man Teil eines Spitzentrios ist, in dem jeder den Sieg davon tragen kann, steigt von Stunde zu Stunde bis zum Turnier. Ebenso ging es Theo und Margarete Arlt. Die beiden wurden dank der Siege in den letzten Wochen in die Favoritenrolle auf den Titel der Senioren III A Klasse gehoben, fürchteten aber selbst die auch sehr starke Konkurrenz aus dem eigenen Club, das Ehepaar Wünschel, und ein weiteres Paar aus Ludwigshafen.

Wer die Gegebenheiten beim TSC Neuwied kennt, weiß, dass hier selbst im Winter hohe Temperaturen herrschen und immer volles Haus ist. So war es auch am vergangenen Sonntag. Das schwüle Wetter hielt das Publikum jedoch nicht vom angebotenen Kaffee und Kuchen fern. Während unsere Paare versuchten ihre Aufregung durch das Eintanzen in den Griff zu bekommen, herrschte reges Treiben zwischen Buffet und Tischen und manch einer blieb seelenruhig mit vollem Teller und Tasse auf der Fläche zu einem kleinen Plausch stehen. An eine gute Vorbereitung war also nicht zu denken, was die Nerven völlig blank liegen ließ.

Das Turnier wurde endlich gestartet und der Langsame Walzer mit allen Paaren auf der Fläche getanzt. Arlts gingen von einer Sichtungsrunde aus, sie hatten keine Ansage gehört, dass dies grade der erste Tanz ihres Finales war. Um so größer war die Überraschung mit drei Einsen den ersten Tanz gewonnen zu haben. Eine Eins konnten auch Klaus und Silvana Wünschel auf ihrem Konto verbuchen. Theo und Magrets Nervosität war nun wie verflogen und sie tanzten souverän zu ihrem ersten Landesmeistertitel in der Senioren III A.

Klaus und Silvana Wünschel erreichten in der Endabrechnugn Rang vier. Das Siegerpaar der B Klasse hatte großes Selbstbewusstsein getankt und tanzte ein gutes Turnier. Schade für unsere beiden.

Ebenfalls ihre Landesmeisterschaft bestritten Norbert und Jutta Kettner. Unser Senioren III B Paar wurde in ihrem Turnier fünfte.

Endlich war es soweit! Die Lateinformation des TanzZentrums Ludwigshafen „The Bizkits“ ist am gestrigen Samstag in die neue Saison 2015/2016 gestartet. Der Zuspruch war so groß wie noch nie: Zum Auftakttraining fanden sich sage und schreibe 45 Damen und Herren in die Sporthalle des ASV Edigheim ein. Niveautechnisch waren Tänzerinnen und Tänzer aller Leistungsstufen dabei – vom Anfänger bis zum „alten Hasen“.

Unser Trainererfolgsduo Sina d’Heureuse und Stefan Grimm leiteten das Eröffnungstraining, begrüßten freudig die große Schar der Interessierten und führten in die Grundlagen des Formationstanzens ein. Sina betonte, dass wir mit einer neuen Choreografie starten und es somit der perfekte Zeitpunkt wäre, bei uns einzusteigen und direkt von Anfang an dabei zu sein. Ergänzt wird das Trainerteam in dieser Saison durch Benjamin Eiermann, der vor allem für die tanztechnischen Aspekte der Formation verantwortlich sein wird und selbst hochklassiger Lateintänzer ist.

Nach dieser entspannten Eröffnung schritten wir gleich zur Tat, auch wenn die Temperaturen mitunter ohne Bewegung schon zum Schwitzen animierten. Sina und Stefan hatten sich für das Eröffnungstraining einige Abschnitte aus der brandneuen Choreografie der kommenden Saison 2015/2016 herausgesucht, welche es nun galt umzusetzen. Im Anschluss wurde unter Anleitung von Benjamin gemeinsam die Technik für Vorwärtsgehschritte in der Rumba erarbeitet. Was in der Theorie einfach klingt, aber in der Praxis doch viel Übung und Konzentration verlangt. So arbeiteten alle fleißig an ihrem tänzerischen Können, ohne dass dabei jedoch der Spaß zu kurz kam.

Zum Abschluss der schweißtreibenden Stunden richtete Stefan noch ein paar Worte an die versammelte Gruppe und betonte, dass egal ob jemand Anfänger ist oder mit tänzerischer Vorerfahrung aufwarten kann, wir für Jeden das passende Leistungsumfeld schaffen werden. Wenn das Interesse anhalten sollte, idealerweise auch in einem eigenen Nachwuchsteam. Abgerundet wurde das Training noch durch ein paar Worte unseres Vorstandsmitglieds Christian Weber, der die Anwesenden auch im Namen des Vorstands herzlich begrüßte und sich sehr freuen würde, jeden Interessierten auch in den kommenden Wochen wiederzusehen.

Nach dem Training konnten sich alle Trainingsteilnehmer noch bei Sekt und Keksen besser kennenlernen. Dabei bestand die Möglichkeit, Fragen loszuwerden und mehr über das Formationstanzen sowie den Verein zu erfahren. Die Stimmung unter den Schnupperteilnehmern war ganz hervorragend und so freuen wir uns schon auf die kommenden Trainings.

Das nächste Training findet am 5. Juli 2015 um 17:00-20:00 Uhr, ebenfalls wieder in der Halle des ASV 05 Edigheim statt. Wer noch dazu stoßen mag, einfach Sportsachen und -schuhe – wer hat gerne auch Tanzschuhe – Wasser, Handtuch und gute Laune einpacken und uns unverbindlich im Training besuchen.

Bei Interesse und weiteren Fragen schreibt uns einfach eine Nachricht. Ein Einstieg ist den ganzen Sommer über möglich.

In Ludwigshafen werden nun für alle Seniorenklassen Turniere im Rahmen der TBW Trophy angeboten.

Weitere Informationen findet ihr bei den Veranstaltungen.

Alle Jahre wieder und so auch dieses Jahr fand der Deutschland Cup der Hauptgruppe A Latein statt. Letztes Jahr in Bremen-Vegesack, ging es dieses Mal ans andere Ende Deutschlands, nach Königsbrunn. Der TSC Dancepoint Königsbrunn richtete den Deutschland Cup im eigenen Vereinsheim aus, welcher abends mit Ball endete. Auch ein TZ-Paar machte sich auf den langen Weg, um weitere Punkte und Erfahrung zu sammeln. Christoph Dres und Jasmin Welsch reisten schon am Vortag an, da die Vorrunde bereits um 12 Uhr startete und die Reise dorthin allein vier Stunden in Anspruch nahm. So starteten sie ausgeruht in das Turnier.

Neu in diesem Jahr war, dass keine Jugendpaare teilnehmen durften. Obwohl diese fehlten waren es insgesamt vier Paare mehr als beim letzten DC und somit nahmen insgesamt 15 Hauptgruppenpaare mehr daran teil. Das alles machte den Beiden aber wenig aus und sie tanzten mit viel Spaß souverän mit 32 von 35 möglichen Kreuzen in die 1. Zwischenrunde. Dort zeigten Christoph und Jasmin noch einmal, obwohl sie erst seit neun Wochen miteinander tanzen, dass mit ihnen auf jeden Fall zu rechnen sein wird, wenn sie sich weiterhin so entwickeln.

So ganz konnten sie sich gegen die routiniertere Konkurrenz nicht durchsetzen und so fehlten am Ende vier Kreuze zum Erreichen der 24er Runde. Mit dem 26. Platz war das Ergebnis denkbar knapp und eine leichte Enttäuschung war den Beiden anzusehen.

Familie, Freunde und Trainer freuten sich jedoch sehr für die Beiden und waren stolz, dass doch die Hälfte aller Paare geschlagen wurde und sie das zweitbeste rheinland-pfälzische Paar waren. Lange blieb man dann nicht mehr, um sich die Paare anzuschauen, die es geschafft hatten, die nächste Runde zu erreichen, da noch ein langer Heimweg vor Christoph und Jasmin lag. Aber ein weiteres Ziel steht schon fest – nächstes Jahr Finale!

Die weite Fahrt nach Trier nahmen am Pfingstmontag Christoph Dres und Jasmin Welsch sowie Theo und Margret Arlt auf sich, um an den 2. Trierer Moseltanzsporttagen teilzunehmen.

Für Christoph und Jasmin war es nach dem Turnier in Ludwigsburg erst der zweite Start, doch die Eltern der beiden, sahen schon beim Eintanzen, dass einiges möglich sein würde. Nach der Vorrunde mit vier Paaren hatten Christoph und Jasmin in allen fünf Tänzen jeweils fünf Kreuze erhalten. Somit waren sie schon hier klar an der Spitze des Feldes. Im Finale sammelten sie dann 23 von 25 Einsen auf ihrem Konto und sicherten sich so in ihrem zweiten Turnier direkt den Sieg.

Theo und Margret Arlt hatten in den Senioren III A Standard zwei Konkurrenten mehr als Christoph und Jasmin. Doch auch Theo und Margret ließen keine Zweifel an ihren Siegensabsichten zu, sodass sie sich schon in der Vorrunde alle 25 Kreuze ertanzten. Nur zwei Bestwertungen gab das Ehepaar Arlt an die Konkurrenz aus dem Saarland ab und holte so den zweiten Pokal an diesem Tag nach Ludwigshafen.

Glücklich über die Wetterverhältnisse am Pfingstwochenende 2015 waren Paare wie Schlachtenbummler gleichermaßen: Im Jahr zuvor wurde noch in Ludwigsburg der Pendelverkehr zur benachbarten Eisdiele eingerichtet, 2015 war dies nicht nötig, waren die Temperaturen außerhalb der Halle angenehm frühlingshaft und in der Halle erträglich.

Den erfolgreichen Anfang machten am Pfingstsonntag Peter und Nicole Hörner. Bisher hatten sie in der Senioren II B Klasse die vierten Plätze abonniert, in Ludwigsburg sollte es diesmal weiter nach vorne gehen. Mit 24 Kreuzen zogen sie nach der Vorrunde als bestes Paar in das Finale. Dort gab die Konkurrenz aus Stuttgart, die nach der Vorrunde nur ein Kreuz weniger hatte, nochmal richtig Gas und verdrängte Peter und Nicole in allen Tänzen auf Platz zwei. Trotzdem freuten sich die beiden riesig, nach der langen Zeit neben dem Treppchen endlich wieder darauf zu stehen.

Weiter in der Standarddisziplin ging es dann für Sascha Hess und Beatrice von Baumbach in der Hauptgruppe D. Die beiden Lateinhasen, die seit wenigen Wochen gemeinsam am den Start gehen, gingen auch dieses Turnier gewohnt routiniert an. Der verdiente Lohn für die Arbeit in den letzten Wochen war der Einzug in das Finale und dort der Gewinn aller drei Tänze. Mit allen Einsen im Gepäck endete das erste Turnier an diesem Tag für die beiden auf dem obersten Treppchenplatz. Als Sieger traten sie gleich noch in der Hauptgruppe C Standard an. Ohne Slowfox tanzten die beiden nur drei Tänze in der Vorrunde, doch im Endergebnis reichte es und Bea und Sascha liesen ein paar Paare hinter sich. Mit Platz zehn verabschiedete sich Sascha wieder auf das Sofa, schleppte er doch noch eine ganz schöne Erkältung mit sich rum.

Der Sonntagabend stand dann ganz im Zeichen der Lateiner. Christoph Dres und Jasmin Welsch suchten sich nach nur 8 Wochen Training das Hauptgruppe A Lateinturnier in Ludwigsburg als ersten Wettkampf heraus. Keiner wusste so recht, wie die beiden in der neuen Klasse abschneiden würden. Nach der Vorrunde mit 13 Paaren war die Freude groß, als Christoph und Jasmin zur Zwischenrunde aufgerufen wurden. Schon wesentlich entspannter als noch in der Vorrunde zeigten sie erneut ihre 5 Folgen und beendeten das Turnier auf Platz acht. Nur fünf Kreuze trennten die beiden dann vom Finale. Sehr zufrieden ging es nach Hause schlafen, am nächsten Tag stand das Turnier in Trier auf dem Plan.

Zwei Paare nutzen die Chance und tanzten an beiden Tagen in Ludwigsburg.

In der Hauptgruppe C Standard waren das Sebastian Nötzel und Rea Baxmann. Sonntags waren sie nach eigener Aussage nicht ganz so gut drauf und dadurch auch zum einen nicht so erfolgreich und zum anderen mit dem Tanzen nicht zufrieden. Doch die beiden steckten die Köpfe nicht in den Sand, sondern traten am Montag mit neuer Motivation an. Im Feld der 17 Paare tanzten sich Rea und Sebastian dann sicher in das Finale und dort klar auf den vierten Platz.

In der Hauptgruppe D Latein gingen Michael Menges und Sarah Samendinger zweimal an den Start. Am Sonntag tanzten sich die beiden im 16 Starter großen Feld auf den geteilten 10. Platz und am Sonntag auf Platz 18 von 21 Paaren. So haben die beiden wieder weitere Punkte auf dem Weg in die C-Klasse gesammelt.

Nur einen knappen Kilometer von Zuhause weg fand die Landesmeisterschaft der Hauptgruppe II und Senioren I Latein statt. Unser Partnerverein, der TSC Gelb-Schwarz-Casino Frankenthal, traute sich nach den Wahlen im letzten Jahr, mit dem neuen Vorstand zum ersten Mal an die Ausrichtung eines Turnieres. Unsere Sportwartin Nathalie Dres unterstützte dabei die Turnierleitung und sorgte vor allem dafür, dass die Technik mitspielte.

Auch wenn sie nicht viel vom Tanzen auf der Fläche mitbekam, so freute sie sich umso mehr für alle startenden TZ-Paare Urkunden zu drucken.

Die ersten, an diesem Tag erhielten Stefan Gaadt/Karen Fischer sowie Florian Tiefel/Jennifer Karn. Beide Paare tanzten in der Hauptgruppe II D Latein um die begehrten Podestplätze. Stefan und Karen überzeugten ab dem ersten Taktschlag der Musik und sicherten sich Chacha und Jive jeweils mit drei Einsen und die Rumba mit allen fünf Bestwertungen. Jenny und Flo ertanzten sich im Chacha Platz zwei, die Konkurrenz aus Mainz erholte sich dafür die Rumba, sodass es der Jive entscheiden musste. Mit einer Eins und drei Zweien ging dieser dann ganz klar an das TZ-Paar. Somit reihten sich Jenny und Flo direkt hinter Stefan und Karen auf Platz zwei ein.

Gold und Silber im ersten Turnier mit TZ-Beteiligung, das konnte sich sehen lassen. Das Medaillenset komplett machten dann Stefan und Karen in der C Latein. Als Aufsteiger tanzten sie hier gleich mit. Das Ergebnis lässt sich dann recht einfach zusammenfassen: in allen Tänzen Platz drei und somit Bronze fürs TZ.

Für zwei weitere Titel sorgten dann Frank Weber und Melanie Pellkofer. Zuerst starteten die beiden in der Senioren I B Latein. Hier gewannen sie mit 17 Einsen ganz klar alle Tänze und damit den Titel. Als Sieger starteten sie gleich noch in den Senioren I A Latein. Auch wenn Frank und Melanie im Turnier an sich „nur“ zweite wurden, so zählte doch der Turniersieger, ein Paar aus dem Saarland, nicht für die Pfälzer-Meisterschaftswertung. Das Beste der vier Rheinland-Pfälzer Paare war damit vom TanzZentrum und so nahmen Frank und Melanie freudestrahlend auch noch die Medaille für die A Klasse in Empfang.

Alle Jahre wieder lud die TSG Blau-Gold St. Ingbert zu seinem Ingo-Turnier. Dieser Einladung folten Peter und Nicole Hörner sowie Theodor und Margret Arlt.

Peter und Nicole tanzten in den mit 8 und 10 Paaren besetzten Senioren I und II B Standard Turnieren. In beiden Turnieren zog das Ehepaar Hörner in die Schlussrunden ein und sicherte sich Platz sechs. Besonders war bei diesen Turnieren, dass Peter zwar im Frack tanzte, doch Nicole wieder zurückwechselte auf Trainingskleidung. Peters neuer Frack färbte nämlich noch ab. Nach dem Turnier, gestärkt von den vier gewonnenen Ingos wurde der Frack dann erstmal einer Wäsche unterzogen, jetzt drücken wir die Daumen, dass der Peter nicht mehr abfärbt.

Ebenfalls auf Platz sechs tanzten Theodor und Margret Arlt. Im Turnier der Senioren III A Standard tanzten sie, zusammen mit 7 weiteren Paaren, eine nicht ganz so gute Vorrunde. Sie steigerten sich zwar im Finale, doch an den anderen Paaren war kein Vorbeikommen mehr drin. Auch wenn das Turnierergebnis nicht ganz nach dem Geschmack von Theo und Margret war, so war es doch das Geschenk: Wie alle anderen Paare auch erhielten die beiden zwei Hefe-Ingos zum vernaschen.

Freitag, 17.00 Uhr eine lange Arbeitswoche liegt hinter unseren Bizkits und das 4. Formationsturnier der Saison noch vor ihnen. Der Reisebus, der im letzten Jahr zu klein geraten war, da sie mit einer Seniorenreisegruppen wechselt wurden, stand schon in richtiger Größe bereit, doch was nun fehlte war das Teammitglied, das den Selbstbräuner im Gepäck hatte. Da dieses aber nicht zu erreichen war, ging die Reise nach Altenburg dann ohne das geliebte Bräunungsmittel los. Gut gelaunt in Altenburg angekommen, ging dann recht schnell schlafen, denn das Ziel Platz zwei wiederzubekommen sollte nicht durch Müdigkeit gefährdet werden.

Entspannt starteten unsere Bizkits mit einem ausgedehnten Frühstück in den Tag. Satt und hochmotiviert gingen sie an die Mission Platz zwei zu ertanzen. Beim Aufwärmen fokussierten sie sich nur auf sich selbst als Team und legten einen guten souveränen Vorrundendurchgang hin. Gepusht von der Leistung in der Vorrunde, gaben die 14 Tänzer im großen Finale noch einmal alles und holten sich verdient Platz zwei zurück.

Am 11. April steht nun zuhause das letzte Turnier für dieses Jahr an. Wer die Bizkits noch nicht gesehen hat, sollte sich das auf keinen Fall entgehen lassen!

Am vergangenen Wochenende tanzte unsere Lateinformation ihr drittes Turnier der laufenden Saison in Rüsselsheim. Das Team fühlte sich besser als in den Turnieren davor, es hat sich ein gemeinsames Gefühl eingestellt. Hier tanzen nicht mehr sieben einzelne Paare, sondern eine Mannschaft.

Zu Beginn der Choreografie steht immer eine riskante Hebefigur an. Diese konnte bisher gut gemeistert werden, hatte aber so ihre Tücken. Joana, die gehobene Dame, rutschte dank der verwendeten Bräunungscreme, Markus, dem stemmenden Herren, beinahe aus den Händen und es war ein Balanceakt, sie dort oben zu halten. Dieses Mal hatte das Team mit einem Trick Joanas Rücken „griffiger“ gemacht und direkt nach den ersten Takten in der Vorrunde war ein begeistertes „JAAAA“ von Markus zu hören, was natürlich alle anderen Tänzer extrem anspornte ihr bestes zu geben, nach diesem fulminanten Start.

Die Bizkits gaben alles und tanzen sich die Seele aus dem Leib. Belohnt wurden sie leider nicht. Es gab, bis auf eine Ziffer unterschied, die gleiche Wertung wie die Woche davor. Doch ihre Konkurrenten auf Platz drei aus Groß-Gerau haben stark zugelegt und zeigten im Finale einen sehr guten Durchgang. Da sie das Finale eröffneten, setzten sie damit natürlich unser Team etwas unter Druck. Vielleicht haben sie deshalb etwas überpowert statt sanftere Töne wie bei der Rumba weich zu interpretieren. Die Bizkits rutschten in diesem Turnier auf Rang drei.

Verloren ist damit noch lange nichts, momentan liegen sie in der Liga damit noch immer auf Rang zwei. Am Wochenende geht es nach Altenburg. Und wir sind gespannt was sie dieses mal, auch in einer etwas anderen Besetzung, zu leisten im Stande sind. Wir drücken von hier ganz fest die Daumen. Holt euch euren zweiten Platz zurück!