Erstaunt waren die Paare der Hauptgruppe des TZ schon ein bisschen, als das erste Januarwochenende als Termin für das 1. Qualifikationsturnier der TBW Trophy bekannt gegeben wurde. Doch wenn es heißt, es ist Trophy, dann sind auch alle Paare da. So wurde Silvester nicht ganz so feucht fröhlich gefeiert und am 2. Januar in das 150 Kilometer entfernte Kirchheim unter Teck gefahren.

Von 271 Starts insgesamt gingen 34 auf das Konto des TanzZentrums. Mit 21 Finaleinzügen war das Wochenende mehr als Erfolgreich, viele Schlachtenbummler nutzten die Gelegenheit mitzufahren und unterstützten alle Paare lautstark.

Die Ergebnisse im Detail vertextet:

D Klassen:

Die Turniere der Hauptgruppe und Hauptgruppe II D Standard hätten Björn Röger/Julia Heid gerne alle getanzt, doch mangels Teilnehmern fielen die Turniere in der Hauptgruppe II an beiden Tagen aus. Umso erfolgreicher waren die beiden dafür bei ihren ersten gemeinsamen Starts in der Hauptgruppe. Am Samstag ertanzten sich Björn und Julia im Feld der acht Paare mit einigen Einser und Zweiern in der Wertung den dritten Platz. Am Sonntag stellten sich 10 Paare dem Wertungsgericht und auch hier ging es für die beiden in das Finale. Mit gemischten Wertungen ertanzten sich Björn und Julia den vierten Platz, dies bedeutete auch  gleich noch eine weitere Platzierung für den Aufstieg in die C Klasse.

Wie Björn und Julia feierten auch Pascal Berger/Sabrina Stahl ihren Turniereinstand. Am Samstag spielte die Nervosität noch eine große Rolle bei den beiden, sodass mit Platz vier von fünf Paaren in der Hauptgruppe II D Latein sowie Platz 16 in der Hauptgruppe D Latein die Ergebnisse nicht ganz so wie erhofft waren. Am Sonntag tanzten die beiden zwar mit Platz sechs in der Hauptgruppe II und dem Anschlussplatz 13 in der Hauptgruppe ein paar Pünktchen ein, doch mit einem fehlenden Kreuz in der Hauptgruppe II erneut an der erhofften zweiten Runde vorbei. Die ersten Erfahrungen sind jetzt allerdings gesammelt und nun heißt es Kopf hoch, Krönchen richten und weiter trainieren.

Ebenfalls in der Hauptgruppe D Latein am Start waren Nicolas Siegert/Jasmin Riesner. Die beiden sammelten mit zwei zweiten Plätzen ihre ersten Platzierungen schon am Ende des vergangenen Jahres, am Samstag ging mit dem erneuten Erreichen des zweiten Platzes nicht nur die dritte Platzierung auf ihr Konto, sondern auch noch weitere 14 Aufstiegspunkte. Am Sonntag fehlte dann ein Kreuz, um in das Finale des Hauptgruppe D Lateinturnieres einzuziehen. Vielleicht saß der Stress den beiden etwas im Nacken pünktlich zum Videotraining der Formation zu kommen. Etwas enttäuscht verabschiedeten sich die beiden von ihren Vereinskollegen.

C Klassen:

Mit 14 Starts in der Standardsektion und vier weiteren in den Lateinturnieren war das TZ zahlenmäßig hier am stärksten vertreten. Am Samstag machten die neun Paare der Hauptgruppe II C Standard den Anfang. Hier tanzten alle drei TZ Paare in das Finale. Sebastian Nötzel/Alisa Reckinger sicherten sich Platz drei, vor Stefan Gaadt/Nadine Pallmer auf Platz vier und Gregor Titze/Ilona Zech auf Platz fünf. In der gleichen Reihenfolge belegten die drei Paare am Sonntagmorgen in der achtpaarigen Hauptgruppe II C Standard dann die Plätze Eins bis Drei.

Im Turnier der Hauptgruppe C Standard wurde aus dem TZ Trio dann ein Quartett. Sascha Hess/Beatrice von Baumbach stießen zu den dreien hinzu. Somit starteten insgesamt 14 Paare am Samstagmittag in das C Standard Turnier. Sascha und Bea tanzten bis in das Finale auf Platz vier, für die drei anderen Paare reichte es nicht ganz aus, sodass diese in der Zwischenrunde die Plätze sieben (Sebastian und Alisa), Neun (Stefan und Nadine) sowie Zehn (Gregor und Ilona) belegten.

Am Sonntag waren Sebastian und Alisa von ihrem vorangegangenen Turniersieg aus der Hauptgruppe II so beflügelt, dass sie auch in der jüngeren Hauptgruppe bis in das Finale tanzen. Hinter den Vereinskollegen Sascha und Bea auf Platz drei, belegten sie in der 13 Paare starken Hauptgruppe C Standard Platz vier. Stefan und Nadine tanzten mit Platz sieben auf den Anschlussplatz zum Finale, Gregor und Ilona reihten sich dahinter auf Platz acht ein.

In der Hauptgruppe und Hauptgruppe II C Latein absolvierten Michael Menges/Sarah Samendinger ihre ersten Starts in neuem Outfit nach dem Aufstieg Anfang Dezember. Auch die Samba, als vierter Tanz, kam neu für die beiden hinzu. Dementsprechend groß war die Nervosität am Samstag. Im ersten Turnier, in der älteren Hauptgruppe II, direkt am frühen Samstag tanzten sie auf Platz drei und sicherten sich so auf Anhieb eine Platzierung. Mit Platz vierzehn in der Hauptgruppe war auch hier der Einstand geschafft und weitere Erfahrung gesammelt. Am Sonntag erreichten sie in der Hauptgruppe II erneut Platz drei und in der Hauptgruppe war es dann denkbar knapp, verpassten Michl und Sarah die erste Zwischenrunde um ein Kreuz und tanzten auf Platz zwölf. Doch auch etwas Positives konnten sie ihrem frühen Ausscheiden im letzten Turnier abgewinnen: „So kommen wir wenigstens pünktlich zum Formationstraining.“

B Klassen:

Je ein paar in Standard und in Latein vertraten die Farben des TZ in der dritthöchsten deutschen Klasse.  Nachdem sie schon Standard hinter sich hatten, waren Sascha Hess/Beatrice von Baumbach dann auch in der Hauptgruppe B Latein am Start. Am Samstag sicherten sich die beiden mit dem dritten Platz von 17 Paaren direkt eine Platzierung. In ihrem dann vierten Turnierstart am Wochenende tanzten sich Sascha und Bea erneut ins Finale und dort auf Platz sechs.

Mit von der Partie in der Hauptgruppe B Standard waren Christian Vonwirth/Nathalie Dres. Mit 14 Paaren am Samstag und 13 am Sonntag waren die Starterfelder in der üblichen Größenordnung. Gespickt mit einigen Einsen lag die Majorität an beiden Tagen bei den Zweierwertungen, sodass sich die beiden über zwei zweite Plätze sowie die damit verbundenen Platzierungen freuen durften.

A Klasse:

Die letzten Starts an den beiden Tagen waren jeweils die von Christoph Dres/Jasmin Welsch.  Schon in den Vorrunden an beiden Tagen (Samstag 8 Paare; Sonntag 7 Paare) ließen Christoph und Jasmin nichts anbrennen und machten deutlich, dass sie bis an die Spitze des Feldes tanzen werden würden. Gesagt getan sahen die beiden an beiden Tagen jeweils 20 Einsen in den offenen Wertungen, sodass am Sieg kein Zweifel entstand.

Alles in allem war es ein sehr gelungenes Wochenende. Auch wenn die Stadthalle in Kirchheim nicht der typische Austragungsort für eine Trophy ist, war der Rahmen ein sehr schöner. Die Umkleiden waren recht kuschelig, doch mit dem direkt angeschlossenen Parkhaus, blieb das lange Suchen nach einem Abstellplatz erspart.