TBW-Trophy-Finale in Leonberg

Am letzten Oktoberwochenende ging es ins große Finale der TBW-Trophy in den Senioren-Klassen in Leonberg. Auch das TZ war wieder mit fünf Paaren in beiden Sektionen vertreten.

In der SEN I A-Latein gingen am Samstag Frank Weber und Melanie Pellkofer an den Start. Die glatte Fläche brachte das eigene Leistungsempfinden etwas ins Rutschen. Die ansonsten gute Organisation sowie spitzenmäßige Musik erleichterten die 45-minütige Verspätung zu überbrücken. Die Wertungen für die beiden gingen ziemlich durcheinander, zwei gewonnene Tänze bedeuteten am Ende den 2. Platz. Wobei einige Zuschauerstimmen sie auch angesichts ihres deutlich akzentuierteren Tanzens ganz vorne gesehen hatten. In der Endabrechnung erreichten sie mit drei Turnieren die Bronzemedaille.

Sabine und Hans Michna traten an diesem Wochenende in der SEN III B-Standard an. Den je neun und acht gleichzeitig auf der Fläche tanzenden Paaren auszuweichen und  Lücken zu finden ging allerdings leider etwas zu Lasten der Haltung. Auch wenn sie dadurch nicht in das Finalgeschehen eingreifen konnten, brachten beide doch eine konstant und durchgehend gute Leistung auf die Fläche. Insofern hatten sich beide auch nicht viel als Ergebnis ausgerechnet und waren zur Siegerehrung bereits fertig umgezogen vor der Tür gestanden, als sie aufgerufen wurden. Also schnell wieder rein und Urkunde sowie Preisgeld für den 4. Platz in der Abschlusswertung entgegennehmen. Eine schöne Überraschung, mit der beide absolut nicht gerechnet hatten.

Mira und Jürgen Franz traten dagegen nur in der Latein-Sektion an, konkret in der SEN I+II A-Latein. In einem sehr starken Feld konnten sie sich in der SEN I zuerst den 5. Platz, am Sonntag dann den 7. Platz ertanzen. In der SEN II gelang ihnen am Samstag nicht nur der Sprung aufs Treppchen, sondern sogar der Turniersieg. Am Sonntag dann leider nur der unglückliche 4. Platz. In Endabrechnung änderte das aber nichts an dem verdienten Gewinn der Trophy-Wertung in der SEN I+II.

In der TBW-Trophy-Wertung erreichten unsere Paare somit folgende Plätze:

Senioren II S-Standard Peter und Nicole Hörner 6. Platz

Senioren II A-Latein Jürgen und Mira Franz 1. Platz

Senioren I A-Latein Jürgen und Mira Franz 1. Platz

Senioren I A-Latein Frank Weber und Melanie Pellkofer 3. Platz

Senioren III A-Standard Klaus und Silvana Wünschel 12. Platz

Senioren III B-Standard Sabine und Hans Michna 4. Platz

 

Alle Ergebnisse zum Nachlesen finden sich hier. Vielen Dank an alle TZler fürs tatkräftige Anfeuern und herzlichen Glückwünsch zu den tollen Leistungen!

Zwei Siege für Magin/Brückner bei Heilbronner Tanzsporttagen

Zu den 14. Heilbronner Tanzsporttagen am 28./29. Oktober lud der ATC Blau-Gold in der TSG 1845 Heilbronn e.V. ein. Für das TZ nahmen Manuel Magin und Constanze Brückner in der HGR I+II B-Standard teil. Gleich zu Beginn die erste Irritation: weder gab es Eintanzrunden, noch eine Vorstellung der Paare. Und dann legte der Moderator auch allerhöchsten Wert auf punktgenaue Einhaltung des Zeitplans. Etwas gehetzt kam man sich daher verständlicherweise schon vor, obwohl zwischen den Turnieren eigentlich genug Zeit gewesen wäre. Teilweise wurde die Musik auch schon gestartet, bevor überhaupt alle Paare die Fläche betreten hatten. Erst im Laufe des Tages entspannte sich das vorgegebene Tempo zum Wohle aller.

Davon abgesehen war es ein sehr angenehmes Turnier für unsere TZler, mit guter Musik und spärlichem, aber mitgehendem Publikum. Manuel und Constanze konnten ungehindert ihr volles Leistungspotenzial entfalten. In der HGR B-Standard verfehlten sie sehr knapp den 1. Platz und wurden 2. von sieben Paaren. In der anschließenden HGR II B klappte es dann mit dem höchsten Treppchenplatz und dem Turniersieg, 1. von fünf Paaren mit allen gewonnenen Tänzen. Die nachfolgende HGR II A-Standard war akut ausfallgefährdet, daher der nachdrückliche Wunsch, dass die beiden auch dort mittanzen mögen. Was sie auch taten. Glücklicherweise, immerhin konnten sie auch hier den Turniersieg als 1. von drei Paaren mit ebenfalls allen gewonnenen Tänzen einheimsen. Sehr glücklich und verständlicherweise ziemlich platt ging es dann heimwärts. Herzlichen Glückwunsch euch beiden zu diesen wunderbaren Erfolgen!

Alle Ergebnisse finden sich auch hier.

Karina und Alex Maar machen bei Ta-Ta-Tas Aufstieg perfekt

Zum 35. Mal veranstaltete der Tanz-Sport-Club Fischbach am 28. Oktober 2017 in der Stadthalle Kelkheim die Taunus-Tanz-Tage, auch bekannt als „Ta-Ta-Ta“. Turniere der Hauptgruppe und Senioren, von der D- bis zur A-Klasse in den Standard- und Lateintänzen, standen auch in diesem Jahr wieder auf dem Programm in der Stadthalle Kelkheim.

Mit dabei für das TZ waren auch Karina und Alexander Maar in der HGR C-Latein. Und ihnen fehlten noch acht Punkte zum ersehnten Aufstieg in die B-Klasse, welchen sie sehr gerne an diesem Wochenende dingfest machen wollten. Eigentlich waren dafür die Heilbronner Tanzsporttage auserkoren. Aber man kennt das ja: Dinge, die man sich ganz besonders wünscht, klappen meist gerade dann nicht. Und so führte beide der Weg erstmal in die entgegengesetzte Richtung.

Die Atmosphäre vor Ort war sehr angenehm und es gab genügend Zeit zum Aufwärmen. Insgesamt traten in der HGR C-Latein mit dem Sieger der D-Klasse und den Aufsteigern 11 Paare an. Als Wegmarke hatten sich beide fünf Punkte auserkoren, um am nächsten Tag das eigentliche Ziel zu erreichen. Doch unverhofft kommt bekanntlich oft – und so kam es tatsächlich ganz anders als erwartet. Bei der Siegerehrung wurde ihr Name immer wieder nicht genannt. Immer ungläubiger blickten beide drein, bis zu den Treppchenplätzen wurde man einfach nicht aufgerufen. Und dann hieß es 3. Platz, eine schöne Medaille und Aufstieg in die B-Latein. Damit hatten beide keine Sekunde gerechnet und das fröhliche Grinsen für den Rest des Tages auch nicht mehr wegzudenken. Auch den tanzfreien Folgetag auf der Couch hatten Sie sich redlich verdient.

Und warum nur ein Aufstiegspaar, wenn das TZ auch zwei haben kann: Tanja Schleuter und Christian Krüger traten in Kelkheim in der D-Klasse an und machten ebenfalls bei dieser Gelegenheit ihren Aufstieg in die C-Klasse perfekt. Herzlichen Glückwunsch unseren beiden Paaren zu den tollen Aufstiegen!

Alle Ergebnisse des Tages finden sich auch hier.

Kim und Christian Weber auf Deutscher Meisterschaft in Glinde

Unsere S-Klasse-Tänzer in den Standardtänzen Kim und Christian Weber nahmen am 21. Oktober an der Deutschen Meisterschaft der Senioren I S-Standard teil. Ausrichter war die Tanzsportabteilung des TSV Glinde in Schleswig-Holstein bei Hamburg, als zusätzliche Gastgeber fungierten der HATV und TSH. Die Anreise somit recht weit für unsere TZler, aber eine tolle Möglichkeit sich mit 34 Paaren auf allerhöchstem Niveau im tänzerischen Wettstreit zu messen.

Glinde ist im Süden wohl eher weniger bekannt, im Norden dagegen ein beliebter Austragungsort für Großturniere. Bis heute fanden dort allein 18 Deutsche Meisterschaften sowie zahllose Ranglisten-Turniere sowie zahllose Pokalturniere statt.

Kim und Christian ließen sich aber weder vom großzügigen Ambiente des riesigen Saales noch von den wuchtigen Kronleuchtern einschüchtern. Und zogen verdient in die 24er Runde ein. Dort war dann aber leider auf dem Schluss 24. Platz Schluss für die beiden. Vielleicht hat die nach eigenem Bekunden etwas altbackene Musik auch den tänzerischen Flow etwas eingeschränkt. Nichtsdestotrotz ein schönes Turnier, Glückwünsch an die beiden und vielen Dank, dass ihr das TZ auf diesem Niveau repräsentiert!

Die komplette Ergebnisliste sowie fotographische Impressionen finden sich hier.

Foto: Archiv

TBW-TROPHY in Ludwigsburg

Schlag auf Schlag geht es bei der TBW-Trophy der Senioren in diesem Jahr. Gleich an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden werden sich die Tanzpaare im sportlichen Wettstreit messen. Zuerst ging es Mitte Oktober zum 1. TC Ludwigsburg in die malerische Barockstadt.

Melanie Pellkofer und Frank Weber gingen in der Senioren I A-Latein an den Start, mit einer Verspätung von eineinhalb Stunden. Im Grunde genommen hatte man also alle Zeit der Welt. Die kurzfristig umgestellte Turnierschachtelung brachte dann aber doch einige Schweißperlen mit sich, hatte Melanie beim ersten Aufruf des Turniers doch noch gar keine Schuhe an. Zum Glück für die beiden war ein Standard-Paar mit dem Umziehen ins Latein-Outfit noch nicht fertig. Und so konnte nicht nur ein Aschenputtel-Moment vermieden, sondern Melanie auch noch mal auf der Fläche kurz verschnaufen. Der Lohn der Strapazen? Beide haben alle Tänze gewonnen! Die Freude somit zu recht sehr groß.

Ebenfalls dabei waren auch Anja Urban mit Björn Röger in der Senioren I C-Standard. Wobei Björn mit Sicherheit die längste Anreise hatte, kam er Samstagmorgen erst aus Japan und vom Flughafen direkt zum Turnier. Am ersten Tag haderten die beiden aber in erster Linie mit den Bedingungen, nennen wir sie schwierig: Technische und organisatorische Probleme, Verspätungen, Turnierstarts trotz fehlender Paare, auch ein Wertungsrichter fehlte mal – fiel mehrere Tänze lang aber niemandem auf, um nur ein paar Schwierigkeiten zu benennen. Die Erwartungen waren bei den beiden aber angesichts des Schlafdefizits nicht sehr hoch geschraubt. Umso schöner die Überraschung, als man zum Finale bei elf angetretenen Paaren aufgerufen wurde. Doch beim Betreten der Fläche überraschte Gesichter, der Grund: ein fehlerhafter Aufruf, unser TZ-Paar war doch nicht ins Finale eingezogen. Nun an diesem Tag sollte es einfach nicht sein. Umso besser und ausgeschlafener lief es dann am Sonntag, als beide erneut in der C-Standard gegen 13 Paare antraten. Und am zweiten Tag konnte man auch die positiven Dinge wahrnehmen, die schöne Halle, der gute Boden und sogar den vorhandenen extra Eintanzraum. Lohn der Mühen, ein wunderbarer 3. Platz, der alle Sorgen wieder vergessen ließ.

In der SEN III B-Standard gingen Sabine und Hans-Jürgen Michna zwei Mal an den Start. Souverän konnten beide jeweils in die 1. Zwischenrunde einziehen. Am Samstag hätte es sogar fast mit dem Anschlussplatz zum Einzug ins Finale geklappt. Spannung ist also für die restlichen Turniere garantiert.

Sehr aktiv waren auch Jürgen und Mira Franz auf der TBW-Trophy, an beiden Tagen haben sie sage und schreibe sechs Turniere getanzt. Am Samstag kamen sie in den Genuss ihr SEN II A-Latein-Finale mit etwa dreistündiger Verspätung gegen 23:55 zu beginnen. Halbwegs ausgeschlafen am Sonntag am Turnierort angekommen war der Zeitplan auch schon wieder umgeworfen worden. Der Umziehmarathon von Latein zu Standard und wieder zurück zu Latein war des einen Leid, aber s.o. auch des anderen Freud. Der Leistung tat es bei Mira und Franz aber keinen Abbruch. Zwei Turniere in SEN I A-Latein mit jeweils einem 3. Platz, SEN II A-Latein mit einem 1. Platz am Samstag und einem 5.Platz am Sonntag, SEN II B-Standard mit einem geteilten 12./13. Platz am Samstag und einem 7. Platz am Sonntag. Das muss man den beiden erst mal nachmachen – und drei Platzierungen auf diesem Niveau sind eine beachtliche Leistung. Als positive Aspekte werden die beiden die abwechslungsreiche und unterhaltsame Turnierleitung sowie die sehr gute Musikauswahl in Erinnerung behalten.

Organisatorisch war dieses Mal etwas der Wurm drin, aber die Organisatoren werden das Bestmögliche gegeben haben, allen Teilnehmern ein wunderbares Tanzwochenende bieten zu können. Unseren TZ-Paaren auf jeden Fall herzlichen Glückwunsch für die herausragenden Leistungen!

Alle Ergebnisse finden sich auch hier.

Franken Dance Days 2017

Zum größten Tanzturnier Frankens, den Franken Dance Days in Roth, machten sich auch wieder zahlreiche TZler auf den Weg. Ralph Staudt und Sabrina Stahl traten in der HGR I+II D-Standard an, Karina und Alex Maar in der HGR I+II C-Latein sowie Benedikt Schölch und Beatrice Horten in der HGR B-Latein. Turnierfeeling kam bei den drei Paaren bereits durch die gemeinsame Einquartierung in einem Ferienhaus auf und das Setting vor Ort konnte alle Beteiligten bereits von Beginn an begeistern.

Ralph und Sabrina mussten gleich Samstagmorgen mit sieben weiteren Paaren auf die Fläche. Der frühe Start schien den beiden einen morgendlichen Schwung verliehen zu haben, konnten sie doch unbeschwert in die Finalrunde einziehen und die nächste Platzierung war somit schon sicher. Einer nochmaligen Leistungssteigerung tat das aber keinen Abbruch und beide heimsten sich einen wunderbaren 3. Platz ein. In der anschließenden HGR II wollten die beiden dann noch mal voll aufdrehen. Die Musik motivierte und auch die tückische Auswahl zum Langsamen Walzer konnte die beiden nicht ins Stolpern bringen. Lohn der Mühe: sogar noch ein 2. Platz von 6 Paaren.

Die Energie der beiden bereits erreichten Platzierungen wollte man natürlich in den darauf folgenden Sonntag mitnehmen. In der HGR D-Standard gelang souverän der Einzug ins Finale bei neun angetretenen Paaren. Dem Sieger vom Vortag konnte man sogar die Rücklichter zeigen und Ralph und Sabrina ertanzten sich abermals einen 2. Platz. In der erneut anschließenden HGR II, bei der sechs Paare antraten, wollten beide nach dem größten Pokal greifen. Fast hätte das auch geklappt, es war eine ganz knappe Sache. Am Ende erreichten sie wieder den 2. Platz. Gerüchten zufolge hatte Ralph den Anspruch, Sabrina zum Geburtstag vier von vier Platzierungen zu „schenken“. Geschafft haben die beiden es auf jeden Fall. Die Giraffe als Maskottchen war dabei wie immer nicht nur ein Eyecatcher, sondern auch ein schönes Symbol, dass die beiden noch hoch hinaus möchten. Herzlichen Glückwunsch zur tollen Leistung!

Karina und Alex tanzten an diesem Wochenende ebenfalls vier Turniere. Nach strapaziösen drei Runden gelang ihnen gleich am Samstag der erste Erfolg in der HGR C-Latein mit dem 6. Platz von 13 Paaren. Ohne Pause ging es dann gleich weiter mit einer Vor- und Endrunde der HGR II C Latein, in der beide den 3. Platz von fünf Paaren ertanzen konnten. Ein Ergebnis, mit dem nach immerhin fünf getanzten Runden durchaus sehr zufrieden sein kann. Am Sonntag kam nach zwei Runden in der HGR C-Latein der 7-8. Platz von 14 Paaren sowie abermals direkt im Anschluss die HGR II C-Latein mit einem 2. Platz von fünf Paaren dazu. Eine formidable Turnier-Ausbeute von zwei Platzierungen und 18 Punkten, mit der die beiden sehr glücklich waren und dem Aufstieg in die B-Latein ein großes Stück nähergekommen sind.

Die TZ-Gruppe komplettierten Benedikt und Bea, die sich zu etwas späteren Startzeiten aber bei ebenfalls vier Turnieren auf das Parkett wagten. Am Samstag stand die HGR II B-Latein mit sieben Paaren auf dem Plan, an den Start gingen aber leider nur vier. In die Vorrunde starteten beide super, aber der Paso Doble hat Bea dann mit Kreislaufproblemen in die Knie gezwungen. In der Pause zwischen Vor- und Endrunde hat TZ-Mitstreiterin Karina glücklicherweise mit Traubenzucker aushelfen können, so dass Bea wieder einigermaßen fit die Fläche betreten konnte. Die Endrunde lief dann recht passabel, wobei man ihr den Kampf gegen den Schwindel ansah. Beide konnten das Turnier aber auf einem respektablen 2. Platz beenden und ihre erste Platzierung einheimsen.

Bis zum Turnier der HGR B-Latein bot sich dann glücklicherweise Raum zur Erholung. Diese Zwischenzeit wurde genutzt, um Bea wieder auf die Beine zu bekommen. Trotz der tollen Umsorgung hieß es aber in der HGR I B-Latein Ende in der Vorrunde in einem sehr starken Feld. Mit neuen Kräften war man dafür Sonntagabend wieder obenauf und konnte sich in der HGR II B-Latein über einen ungefährdeten Turniersieg bei fünf angetretenen Paaren freuen. Das abermals anschließende HGR I B-Latein-Turnier konnten die beiden mit einem geteilten 12./13. Platz von 15 Paaren abschließen. Mit den beiden ersten Platzierungen in ihrer Tanzpartnerschaft konnten Bea und Bene aber durchaus zufrieden die Heimreise antreten.

Alle Teilnehmer empfanden das Turnierwochenende in Roth als super organisiert. Und das bei einem 3-Flächen-Turnier mit sehr vielen startenden Paaren und mit vielen Zuschauern. Besonders beeindruckt hat das gegenseitige Anfeuern von Tänzern verschiedener Klassen und Vereine. So erleichtert sich auch das Knüpfen neuer Bekanntschaften enorm. Gerne also im nächsten Jahr wieder bei den Franken Dance Days und herzlichen Glückwunsch an unsere TZler zu den zahlreichen Platzierungen!

Alle Ergebnisse des Wochenendes finden sich hier.

Wenn 1+1 viel mehr als 2 ist

Kein Anzeichen deutete auf einen ungewöhnlichen Verlauf dieser Siegerehrung der C-Klasse im Rahmen der TRP-Landesmeisterschaft der Hauptgruppen in den Standardtänzen hin. Der Turnierleiter rief unser TZ-Paar Thiemo Hauk und Svenja Reinke auf, um ihnen zum 3. Platz in diesem sportlichen Wettstreit zu gratulieren. Beide nahmen ihren Platz auf dem vorgesehenen Podest ein und eigentlich hätte es das gewesen sein können. Bis Thiemo um das Mikrofon bat und man sich innerlich fragte, wozu er das wohl jetzt brauchen würde. Viele Worte waren es nicht, die ihm entsprangen. Aber sie genügten, um sich innerlich bereits der Erwartungshaltung hinzugeben, was da nun wohl auf die Anwesenden, und insbesondere natürlich Svenja, zukommen möge. Und als er das Mikrofon wieder abgab, um sogleich auf Svenja zuzuschreiten, da hatte er bereits einen funkelnden Gegenstand aus dem Versteck gezaubert. Nun dürfte auch der letzten Person im Saal klargeworden sein, welch einzigartigem Moment man unerwartet beiwohnen durfte. Thiemo hatte seiner Herzdame die Frage der Fragen gestellt: und sie hat JA gesagt! Ein wunderbarer Augenblick, dessen Einzigartigkeit sogleich auch die anwesenden Funktionäre ergriff. TRP-Präsident Matthias Hußmann eilte herbei, überbrachte seine Glückwünsche und konnte nicht ohne Stolz verkünden, dass er sich nicht erinnern könnte, dies schon mal auf einer LM erlebt zu haben. Als spontanes Verlobungsgeschenk überbrachte er einen kostenfreien Tanzworkshop. Im Anschluss wurden die beiden natürlich auch noch kräftig von der TZ-Familie geherzelt. Danke schön, dass Ihr diesen Augenblick mit uns geteilt habt und alles Gute für eure weitere gemeinsame Zukunft!

Nötzel/Reckinger erneut Landesmeister bei LM in Speyer

Eine Landesmeisterschaft in Speyer gehört ja zu den uneingeschränkt positiven Klassikern des Tänzerkalenders. So hieß es auch dieses Jahr wieder auf nach Speyer, um die Besten der Besten des TRP in den Standardtänzen der Hauptgruppe I+II im sportlichen Wettstreit zu ermitteln. Die TZler waren natürlich wieder in Mannschaftsstärke auf und neben der Fläche vertreten. Sogar live auf Facebook wurde berichtet.

Für den Fanclub galt es zuerst Sabrina Stahl und Ralph Staudt zu unterstützen, die sich in ihrem allerersten gemeinsamen Turnier überhaupt in der Hauptgruppe II D Standard auf das Parkett wagten. Und fast wäre man sogar auf dem Treppchen gelandet, der 4. Platz für die beiden. Bei einem Versuch wollte man es aber nicht bewenden lassen und versuchte erneut sein Glück in der HGRI. Noch einmal Platz vier für die beiden und damit schon die erste Platzierung im zweiten Turnier, Glückwunsch!

Im anschließenden Turnier der Hauptgruppe C Standard wagten sich Miriam Heitz und Frederic Gerdon sowie Svenja Reinke und Thiemo Hauck aufs Parkett. Beide konnten ins Finale einziehen und lagen schlussendlich sehr nahe beieinander. Ein 4. Platz für Gerdon/Heitz sowie die Bronzemedaille für Hauck/Reinke. Auch hier Glückwünsche!

Im vergangenen Jahr konnten Sebastian Nötzel und Alisa Reckinger bereits den Landesmeistertitel in der C-Klasse ertanzen. Sollte dieses Glanzstück erneut gelingen? Und ob! Beide wiederholen ihren Triumph und werden Landesmeister in der Hauptgruppe II B Standard. Herzlichen Glückwunsch zum erneuten Titel!  Im selben Turnier auf Platz vier im ersten Turnier nach der Babypause kamen Stefan und Nadine Gaadt. Zum Abschluss tanzten Nötzel/Reckinger noch ein wenig weiter und errangen den 4. Platz in der HGR II A Standard.

Zur Abrundung des famosen Tages für unsere TZler gab es auch wieder das obligatorische Gruppenbild mit (fast) allen Paaren und Schlachtenbummlern. Es war wieder eine super Stimmung und tolle Leistungen zu sehen. Und wie heißt es so schön, gute Traditionen soll man pflegen: Deshalb ging des nach dem leckeren Essen in Speyer auch noch ab auf den Wurstmarkt nach Bad Dürkheim.

Alle Ergebnisse der LM finden sich hier. Und dann hat Svenja auch noch JA gesagt, aber das ist eine andere Geschichte…

 

3. Bembelturnier in Maintal

Nach den vielfältigen Erlebnissen auf der GOC machten Elise Schinagl und Zbigniew Knap alles andere als eine Pause und planten sogleich den nächsten tänzerischen Streich beim nun schon inzwischen 3. Bembelturnier in Maintal Ende August. Für die beiden ehemaligen Formationstänzer eine gewohnte Umgebung, hatte man doch schließlich in derselben Halle im vergangenen Jahr bereits ein Formationsturnier getanzt. Das Turnier war sehr gut organisiert und statt Süßigkeiten gab es bei der Vorstellungsrunde ein knuddeliges Kuscheltier mit Schal vom Verein. Auch wenn die meisten Zuschauer wohl eher für die vielen Standardturniere gekommen waren, tat dies der hervorragenden Stimmung bei den Lateinturnieren keinen Abbruch.

Nach dem erstmaligen und bereits sehr guten Turnierantritt der beiden zur Landesmeisterschaft D-Klasse Latein im Februar dieses Jahres wurde es etwas schwieriger, einen stetigen Trainingsrhythmus zu finden. Abiturvorbereitungen und ein 1-monatiger Auslandsaufenthalt von Elise in Down Under taten ihr Übriges. Der C-Klasse kamen sie aber nichtsdestotrotz stetig näher. Nach dem ganzen Abiturstress investierte man daher gemeinsam umso mehr Zeit und Muße, was sich auch sofort in sehr guten Ergebnissen niederschlug. Bei den Saarländischen Jugendtanzsporttage sowie der GOC konnte man bereits eine Platzierung ertanzen. Sollte heute der Hattrick gelingen?

Es gelang und beide konnten beim Bembelturnier mit einer Silbermedaille um den Hals nach Hause gehen. Damit ist die letzte benötigte Platzierung für die C-Klasse Latein erreicht und es fehlen nur noch wenige Punkte, bis auch das neue Kleid getragen werden darf.

Knap/Schinagl stürmen bei GOC in Stuttgart ins Finale

Im August pilgerten wieder Tausende von Tanzpaaren nach Stuttgart zu den German Open Championships. Ein Turnier, mit einem der größten Startfelder weltweit und somit von absolut internationaler Bedeutung. Für das TZ in der D-Latein mit dabei waren auch Zbigniew Knap und Elise Schinagl. Beide waren das allererste Mal bei den GOC dabei. Ein wenig Ehrfurcht schlich sich angesichts der Konkurrenz und des beeindruckenden Ambientes daher schon ein. Zu sehr anmerken lassen wollte man sich das aber nicht und umso gewillter waren beide, ihre Erfolgssträhne der letzten Monate fortzusetzen.

Doch zuerst galt es, sich überhaupt mal in den vielen Gängen der Liederhalle zurechtzufinden. Einerseits musste man als Neuling ziemlich aufpassen, sich nicht zu verlaufen. Andererseits lief man ständig Gefahr, bei den unendlichen Verkaufsständen von Lalafarjan über Edda Hsu bis Grand Amour oder International Dancewear hängenzubleiben. Doch schlussendlich waren alle Tanzsachen an ihrem Platz und der Schuhbeutel mit allem nötigen Zubehör befüllt, so dass man gut gelaunt in das Turnier der D-Latein starten konnte. Für die Einsteigerklasse waren nicht so viele Zuschauer im Hegelsaal vor Ort, aber da in den Pausen die Kinderklasse an den Start ging, gab es dennoch sehr gute Stimmung durch die Eltern und Mitgereisten des Tänzernachwuchses.

Bei 13 angetretenen Paaren und einer sehr schönen Fläche zeigte unser TZ-Paar von Beginn an eine souveräne tänzerische Leistung und zog ins Finale ein. Die anschließende lange Pause von üblicherweise 1,5 Stunden wollte man dann entspannt mit dem Sichten von Tanzschuhen, Strass, Schmuck, Bräunungscreme und allem, was das Tänzerherz noch so alles begehrt, verbringen. Als man unerwartet und vor allem unaufgewärmt ins Finale stürmen musste. Die nächste Runde war vorverlegt worden und die Information drang nicht zu unseren Tänzern durch. Dennoch fanden Elise und Zbigniew schnell ihren Rhythmus und konnten am Ende einen hervorragenden 4. Platz ertanzen.

Damit haben sie das Podium zwar knapp verpasst, angesichts der Umstände und des Faktors GOC aber nichtsdestotrotz eine super Leistung auf die Fläche gebracht. Nicht zu vergessen auch die nun sechste Platzierung für die beiden und somit fehlt nur noch eine einzige Platzierung auf dem Weg in die C-Klasse. Insofern waren die beiden hocherfreut über die Finalteilnehme bei ihrer allerersten GOC. Schönerweise gab es auch für jeden Finalteilnehmer eine tolle Medaille sowie einen Geldgutschein für Supadance. Somit konnten die beiden zurecht stolz wieder den Heimweg antreten und vielleicht war bei dem ein oder anderen Verkaufsstand ja auch schon eine Impression für ein neues Outfit für die baldige C-Klasse dabei.

Zu späterer Stunde gingen Frank Weber und Melanie Pellkofer auf der GOC beim WDSF Open Senior Latin an den Start. Gegen eine Handvoll Paare der A-Klasse sowie zahlreiche S-Paare aus internationalem Umfeld gaben sich beide das Ziel, nicht mit der roten Laterne die Fläche zu verlassen. Das hat sehr gut geklappt und beide konnten sogar einige Paare hinter sich lassen. Die Alte Reithalle mit ihren Kristall-Lüstern und der Galerie entfaltet in den Abendstunden ein noch beeindruckenderes Ambiente und das tänzerische Kräftemessen mit ganz ungewohnt Russen, Chinesen und, und, und… hat den beiden ebenfalls sehr viel Spaß gemacht.