Der Treffpunkt für die Hauptgruppe war Mitte Januar in Höfingen, die Senioren versammelten sich in Sinsheim bei den dortigen Tanzsporttagen.

Den Anfang am frühen Samstagmorgen machten Björn Röger und Michaela Strohmeier. Im zwölfpaarigen Feld der Senioren I D Standard absolvierten sie ihre drei Tänze und sammelten dabei sechs Kreuze. Diese reichten leider gerade nicht zum Erreichen des Finals, sodass sich Björn und Michaela mit den Anschlussrang sieben zufrieden geben mussten.

Am Samstagnachmittag waren dann Peter und Nicole Hörner an der Reihe. Vor genau einem Jahr hatten die beiden in Sinsheim ihr erstes gemeinsames Turnier überhaupt getanzt und sich damals direkt im Finale auf Platz vier wieder gefunden. Ein Jahr und zwei Aufstiege später wiederholten sie diesen Erfolg. Nach der Vorrunde mit 16 Paaren, kam für elf Paare die Zwischenrunde des Senioren II B Standard Turnieres. Mit 20 Kreuzen zogen Peter und Nicole dann in die Endrunde ein und sicherten sich zu ihrer Freude ganz klar Platz vier.

Am Sonntag machten dann Gerhard und Helga Witter den Anfang. In einem sehr starken Feld der Senioren IV S Standard tanzen die beiden auf Platz acht.

Für die Überraschung des Tages sorgten Theo und Margarete Arlt. Noch eine Woche zuvor waren sie als Vorletzte aus dem Turnier ausgeschieden. In Sinsheim, unterstützt durch einige Schlachtenbummler tanzten die beiden ihre Vorrunde mit 13 Paaren. Danach war die Freude groß, als sie zur Zwischenrunde aufgerufen wurde. Was niemand ahnte, war, dass Theo und Margret sich in dieser Zwischenrunde 23 Kreuze ertanzten und damit den Einzug in das Finale. Umso größer war dann die Freude als die Paare für das Finale bekannt gegeben wurden und die beiden Wiedereinsteiger ebenfalls darunter waren. Wie befreit zeigten Theo und Margret den Langsamen Walzer. Mit drei von Fünf Einsen, ging dieser verdient an die beiden. Tango, Wiener Walzer und Slowfox sicherten sie sich dann mit allen fünf Einsen. Im Quickstep holten sie sich nochmals vier Einsen. Überglücklich und es gar nicht richtig fassen könnend nahmen Theo und Margret die letzte Hürde auf sich, das hohe Siegerpodest zu erklimmen, doch auch dies Gelang und so strahlten die beiden um die Wette.

Am letzten Turnier des Tages nahmen Rainer und Ulrike Wagner teil. Nach der Vorrunde mit 13 Startern tanzten Rainer und Uli sich mit 12 Kreuzen in die Zwischenrunde und dort auf Platz zehn.

…legten die TZ-Paare beim 1. Qualifikationsturnier der TBW-Trophy in Gebersheim beim TSC Höfingen hin. Die sehr Rückläufigen Starterzahlen über das Gesamte Wochenende und die dadurch sehr kleinen Felder, senkten zwar etwas die Stimmung und brachten Aufstiegspläne durcheinander, doch die TZ-Paare ließen sich davon nicht abbringen und zeigten, dass sie trotz Weihnachtspause nichts verlernt hatten.

Den Anfang machten Stefan Gaadt und Karen Fischer. Als Hauptgruppe II Paar, das Standard und Latein tanzt, waren die beiden bei acht Turnieren startberechtigt. Die Möglichkeit Punkte und Platzierungen zu sammeln, nutzen die beiden eifrig, auch wenn sie sich dadurch pro Tag viermal umziehen mussten. Die Reihenfolge Standard, Latein, Standard und Latein, war ein bisschen ungünstig, doch auf der Fläche war der Umziehstress wie weggeblasen. Routiniert zeigten die beiden ihre Programme und freuten sich nach teilweise chaotischen Wertungen vor allem über die beiden Turniersiege.

Samstag
Hgr II D Lat: 2. von 5 Paaren
Hgr II D Std: 1. von 6 Paaren
Hgr D Lat: 7.-8. von 17 Paaren
Hgr D Std: 2. von 12 Paaren

Sonntag
Hgr II D Std: 3. von 5 Paaren
Hgr II D Lat: 1. von 4 Paaren
Hgr D Std: 2. von 10 Paaren
Hgr D Lat: 7. von 14 Paaren

In der Hauptgruppe stießen dann Nicolas Siegert und Joana Wagner hinzu. Die beiden feierten bei der Trophy ihren Turniereinstand. Man sah ihnen deutlich an, dass Latein die Disziplin ist, die den beiden besser liegt. Daher war es nicht verwunderlich, dass sie sich gleich im ersten Turnier bis in das Finale vortanzten. Nach kunterbunt gemischten Wertungen, die selbst für Erfahrene „Hand-Rechner“ schwierig auszurechnen waren, ergab sich in der Endabrechnung Platz zwei. Motiviert von diesem Erfolg tanzten die beiden noch drei weitere Turniere an diesem Wochenende.

Samstag
Hgr D Lat: 2. von 17 Paaren
Hgr D Std: 7.-8. von 12 Paaren

Sonntag
Hgr D Lat: 2. von 14 Paaren
Hgr D Std: 6. von 10 Paaren

Als drittes TZ Paar tanzten auch Michael Menges und Sarah Samendinger das Hauptgruppe D Latein Turnier. Am Samstag hatten die beiden mit einer sehr vollen Fläche zu kämpfen. Bei 17 Paaren wurde die Vorrunde in zwei Gruppen ausgetanzt. Mit acht und neun Paaren war daher das Gerangel auf der Fläche sehr groß und Michl und Sarah gingen darin unter. Am Sonntag lief es für die beiden wesentlich besser und sie sammelten weitere Aufstiegspunkte.

Samstag
Hgr D Lat: 12. von 17 Paaren

Sonntag
Hgr D Lat: 8. von 14 Paaren

Die Standardfahne am Samstag hielten Florian Tiefel und Jennifer Karn mit nach oben. Die beiden fuhren bereits mit einem schlechten Gefühl zu ihrem ersten Turnier nach 3 Monaten Pause, hatten sie doch aufgrund von Arbeits-und Klausurstress extremen Trainingsmangel im Gepäck. Dieses Gefühl bestätigte sich bereits schon in der Vorrunde sehr schnell, weniger was die Technik, sondern mehr was die Kondition betraf. Nachdem sie dennoch über Zwischen- und Endrunde in das Finale einzogen, kämpften sich Jenny und Flo dort auf Platz 3 von 13 Paaren. Bei der Siegerehrung gab es allerdings nur ein kleines Lächeln, da sie wussten, dass sie nicht alles gezeigt hatten, was sie können.

Björn Röger und Michaela Strohmeier reisten am Sonntagmorgen für das Turnier der Hauptgruppe II D Standard an. Doch die Reise hatte schnell ein Ende. Auf der Autobahn übersah Michaelas Ehemann einen Gegenstand und fuhr darüber. Mit einem Platten warteten die drei auf den Pannendienst. Doch auf Michaelas Papa war verlass: Er klemmte sich hinters Steuer, fuhr zu Tochter, Schwiegersohn und Tanzpartner auf die Autobahn, schickte Michaela und Björn mit seinem Auto nach Höfingen und kümmerte sich mit ihrem Ehemann um das liegen gebliebene Fahrzeug. Nach all dieser Aufregung kamen Björn und Michaela erst 30 Minuten vor Turnierbeginn in Höfingen an. An eine ruhige und geregelte Vorbereitung war dann natürlich nicht mehr zu denken. Das Turnier schlossen die beiden dann auf Platz fünf ab.

Das 324. Turnier eines TZ-Paares tanzten in diesem Jahr Klaus und Silvana Wünschel. Per E-Mail berichteten sie danach: „Nachdem wir das Jahr beim TSC-Mondial Köln begonnen hatten, was nur logisch das Tanzjahr auch dort zu beenden. Also fuhren wir noch einmal die 270 Km nach Nordrhein-Westfalen zum Adventspokalturnier. Dort waren 12 Paare am Start.

Nach einer Vorrunde qualifizierten wir uns direkt für die Endrunde. Mit dritten Plätzen im Langsamen Walzer, Tango, Slowfox und Quickstep sowie einem zweiten Platz im Wiener Walzer beendeten wir am Ende ein sehr erfolgreiches Jahre mit einem erneuten Treppchenplatz und durften einen kleinen Pokal mit nach Hause nehmen.“

Sechs Paare reisten am Nikolaustag nach Waiblingen zum Adventsturnier, darunter auch Björn Röger und Michaela Strohmeier. Noch etwas verhalten im Finale belegten die beiden im Langsamen Walzer Platz fünf, steigerten sich im Tango auf Platz drei und belegten im abschließenden Quickstepp Platz vier. Mit Platz vier in der Endabrechnung nahmen die beiden damit eine Platzierung mit nach Hause.

Am folgenden Tag stellten sich neun Paare dem Wertungsgericht. Björn und Michaela tanzten auf Angriff und mit 13 von 15 Kreuzen sicher in das Finale. Mit Platz drei im Langsamen Walzer und Tango sowie Platz zwei im Quickstep tanzten sich die beiden auf den Bronzeplatz und nahmen so die insgesamt vierte Platzierung mit.

Für Klaus und Silvana Wünschel gab es erneut einen zweiten Platz. Da sich 13 Paare für die Senioren III A Standard angekündigt hatten, durfte Klaus und Silvana drei Mal ihre fünf Tänze präsentieren. Angesichts des abklingenden Infekts von Klaus war dies kein leichtes Unterfangen, doch Klaus und Silvana bissen sich durch und wurden mit der siebten Platzierung in der A Klasse belohnt.

Über Facebook informierten Michael Menges und Sarah Samendinger überglücklich von ihren Erfolg im Hauptgruppe D Lateinturnier in Zweibrücken: „Wir haben unsere erste Platzierung gemacht und sind 5ter geworden.“

Nach der achtpaarigen Vorrunde folgte eine Zwischenrunde mit sieben Paaren und aufgrund von Platzgleichheit dann das Finale mit ebenfalls sieben Paaren. „Im Finale hatten wir auch ein ganz gutes Gefühl: im Chacha und in der Rumba hatten wir alles von 4 bis 6 in der Wertung. Im Jive dann vier Vieren und eine Fünf. Also wir sind total zufrieden, vor allem weil wir das Feld recht stark fanden und Paare hinter uns gelassen haben, die auf den anderen Turnieren immer deutlich vor uns waren.“, beendeten sie ihren Bericht.

In der anschließenden B Latein starteten Christoph Dres und Anastasia Vasilkova. Sehr deutlich tanzten sie sich im vierpaarigen Feld auf Rang zwei.

Schon im Sommer erhielten Horst und Patricia Beckmann die Einladung am Turnier der Senioren II S Standard im Rahmen des Balls der Saison teilzunehmen.

Horst berichtete auf seiner Facebook Seite von einem wunderschön organisierten Turnier in der Festhalle in Landau: „Das tolle Publikum und die sehr angenehme Atmosphäre hat uns mächtig angespornt“.

Der verdiente Lohn Platz drei von zwölf Paaren.

Die TSG Rot-Gold Sinsheim lud am Wochenende zu den Kraichgauer Tanzsporttagen. Ein Turnier vor der Haustür ist natürlich ideal und daher präsentierten sich auch gleich drei TZ-Paare dort.

Für das Turnier der Senioren II B Standard waren zwei Stunden Turnier eingeplant. Da nur 10 Paare am Start waren, zog sich das Turnier in die Länge. Über Platzmangel konnte man sich allerdings nicht beklagen, wurde die Vorrunde in 4 Gruppen, also mit zweimal drei und zweimal zwei Paaren auf der Fläche, getanzt. Unser nun schon etwas erfahrenes Senioren B Paar Peter und Nicole Hörner schafften den Sprung in die Zwischenrunde und schließlich auch ins Finale. Die beiden ertanzten sich im langsamen Walzer und Wiener Walzer Platz 4 in allen anderen Tänzen Platz 6. Am Ende hieß es somit Platz 6. Wieder ein gutes Ergebnis für die beiden.

In der Senioren II S Standard tanzten Mania und Erland Feigenbutz im Feld von 9 Paaren. Die beiden erreichten souverän das Finale. Hier zeigten sie nach Meinung der Wertungsrichter unterschiedliche Leistungen. So ertanzten sie im Langsamen Walzer Platz 4, im Tango Platz 6, im Wiener Walzer Platz 3, im Slow Fox Platz 5 und im Quickstep Platz 6. Nach dem Ausrechnen ergab dies am Ende Platz 5.

In der Senioren I D Standard starteten unsere D Neulinge Björn Röger und Michaela Strohmeier. Sie verpassten im 15 Paarigen Feld leider die Zwischenrunde und erreichten Platz 11-13.

Peter und Nicole Hörner nahmen auf dem Nachhause Weg vom ersten Turnier des Tages in Sinsheim, am Nachmittag noch das in Neuhofen mit. Nach einer gut getanzten Vorrunde trennte die beiden nur ein Kreuz vom Finale und so wurde es der Anschlussplatz sieben. Sehr zufrieden traten Nicole und Peter dann den Weg auf das heimische Sofa an.   Am gleichen Abend fand im Rahmen des Krönungsballes 2014 der Fastnachtsprinzessin der TUSNESIA Neuhofen auch das Finale des Hauptgruppen B Lateinturnieres statt. Sebastian Fasekasch/Beatrice von Baumbach tanzten wie Christoph Dres/Anastasia Vasilkova auch am Nachmittag die zehnpaarige Vorrunde. Beide TZ-Paare qualifizierten sich klar für das Finale und mussten somit 5h Warten in Kauf nehmen. Die Wartezeit verlängerte sich sogar nochmal, da der Zeitplan am Abend den Gefühlen der scheidenden Fastnachtsprinzessin weichen musste und die Dankesworte kein Ende finden wollten. Doch um 22.30 Uhr war es endlich soweit: Sechs Paare, fünf Tänze, fünf Wertungsrichter  und ein klares Ergebnis. Platz vier in allen Tänzen für Sebastian und Beatrice, die damit neben dem Podest Aufstellung nahmen und Platz zwei in allen fünf Tänzen für Christoph und Anastasia, die damit erneut einen Pokal ihr eigenen nennen durften.

Stefan Gaadt/Karen Fischer ließen es sich nicht nehmen nach Bielefeld, zu OWL tanzt!, zu fahren und dort das TanzZentrum Ludwigshafen zu vertreten.

Aber von vorne:
Es stand nämlich anfangs noch auf der Kippe. Nach dem letzten Training erkrankte Karen und die für die restliche Woche angesetzten Trainigseinheiten und Privatstunden mussten ausfallen. Doch, je näher das Wochenende kam, umso genesener war Karen, sodass sie sich entschieden, das letzte DTV Turnier in diesem Jahr zu tanzen, wenn auch nicht 100% fit.
Und so ging es am Freitag für die beiden um 12.30 Uhr los in das 400 km entfernte Bielefeld. Beide freuten sich darauf, denn große Turniere waren ihnen nicht unbekannt und es ist immer eine tolle Sache Teil davon zu sein.
Doch auf der Autobahn wäre es fast anders gekommen als geplant, da Stefans Auto sich „zu Wort“ meldete und die Motorelektronikleuchte bis Bielefeld nicht mehr erlosch. Es war letztlich aber nur ein „Phantomfehler“, der keine weiteren Konsequenzen nach sich zog.
In Bielefeld angekommen, wurde erst einmal im Hotel eingecheckt und dann was Herzhaftes gegessen.

Stefan, gebeutelt von der Fahrerei und den Streiks bei der Bahn, vielen, zurück im Hotel, einfach nur noch die Augen zu und Karen tat es ihm gleich damit am Samstagmorgen alle fit für das Turnier waren.

Nach einer erholsamen Nacht, trotz dass das Hotel mitten in der Fußgängerzone lag, ging es zum Frühstück und dann ab in die Seidenstickerhalle, man war schließlich gleich um 9.30 Uhr dran.

Standard stand als erstes auf dem Programm: Die beiden ertanzten sich in der Hauptgruppe II D gleich souverän einen Finalplatz und schlossen das erste Turnier auf dem Treppchen mit Platz 3 ab. Auch wenn es nach dem Langsamen Walzer mit Wertungen von eins bis sechs sehr offen war, ging der Tango und Quickstep schon deutlicher aus. Es folgten 2 Turniere in der Lateinsektion. Und wieder war der Finaleinzug geschafft und einmal war nach der 2. Runde Schluss. Platz 3 in der Hauptgruppe II D und 14 in der Hauptgruppe D kam dabei raus. Langsam aber sicher ging den beiden dann doch die Puste aus, jedoch stand noch einmal Standard an. Dort tanzten sie sich bis ins Semifinale der Hauptgruppe D und wurden mit Platz sieben Finalanschlusspaar.

Erledigt nach den 4 Turnieren gab es dann die Belohnung abends im Restaurant mit Cocktails und Burger, um danach erneut im Hotel einfach nur noch zu schlafen. Denn es sollte ja am Sonntag noch weiter gehen.

Sonntags stand dann nochmal Hauptgruppe D Standard und Latein auf der Tagesordnung. Letzteres mussten sie direkt nach der ersten Runde verlassen: Platz 17.-18. von 22. Der Turniermodus war noch total inaktiv und sichtlich enttäuscht warteten Stefan und Karen auf den großen Abschluss in Standard. Und der kam dann auch: Platz 3 von 21.

Jetzt hieß es nur noch schnell einen Kaffee trinken, umziehen und ab nach Hause. Es war ja bereits 16 Uhr und die 400km lagen noch vor den Beiden. Zu all dem kam dann noch ein Stau auf der Heimreise dazu den man sicher nicht gebrauchen kann nach so einem anstrengenden Wochenende. Aber das Navi lotse sicher daran vorbei und der Zeitverlust war gering.

Glücklich und erschöpft daheim angekommen, beschlossen die Beiden das nächste Mal wieder dabei zu sein wenn es heißt: Ostwestfalen-Lippe tanzt!