Das erste Turnier der neuen Formationssaison findet in vier Wochen statt und unsere LateinFormation kann es kaum erwarten, ihre neue Choreo auf den Turnieren zu präsentieren. Die bunt gemischte Mannschaft aus erfahrenen Tänzern und Neulingen ist über die letzten Monate mehr und mehr zu einer Einheit gewachsen und dabei ein starkes und einheitliches Team zu werden. Weit über hundert Trainingsstunden wurden diese Saison investiert, um die Choreographie zu lernen, Bilder einzustudieren und vor allem dabei noch ganz entspannt Spaß zu haben.

Am vergangenen Sonntag hieß es dann endlich Bühne frei und das Team konnte mit der Generalprobe in die neue Saison starten. Unter der Leitung von Haupttrainerin Julia Gabriel wurde die Choreographie „Burning up“ einstudiert. Die Musik und Choreografie wurde von Stefan Cramer von der TSG Bietigheim konzipiert, dort äußerst erfolgreich vertanzt und er unterstützt außerdem unser Team in Ludwigshafen.

Bevor es mit dem ersten Durchgang richtig losging, begeisterten die Damen allein schon beim Betreten der Fläche mit ihren neuen Kleidern. Nachdem die letzten Monate hinter verschlossenen Türen trainiert wurde, galt es jetzt, sich vor Publikum zu beweisen – für die einen mit weniger Nervosität für die anderen mit etwas mehr, denn für einige war es der erste Durchgang überhaupt vor Publikum. Doch die anfängliche Aufregung legte sich sehr schnell, denn die Lateinformationen legte einen souveränen ersten Durchgang hin und konnten schon nach wenigen Sekunden das Publikum in ihren Bann ziehen.

Nun war es Zeit einen Moment durchzuatmen und Kleider zu tauschen, so dass jede der 11 Damen an diesem Abend einmal tanzen konnte. In der Zeit zwischen den beiden Auftritten der Formation zeigten die „Rainbow Dancers“ vom Lernmobil aus Lampertheim ihr tänzerisches Können. Die Kinder präsentierten voll Begeisterung und Freude die eingeübte Choreografie. Eine tolle Leistung und eine große Freude für alle. Eine tolle Bereicherung und schön, Sie als Gäste bei uns gehabt zu haben.

Nach dieser Pause stand nun der zweite Durchgang für die Tänzer der Formation an. Gestärkt von der großartigen Unterstützung des Publikums ging es nun mit deutlich weniger Nervosität auf die Fläche. Auch diesen Durchgang absolvierte die Mannschaft souverän und setzte durch ihr Austrahlung und Freude noch eine Schippe drauf. Hierfür wurden Sie am Ende auch mit tosendem Applaus belohnt. In den verbleibenden Wochen wird nun nochmal konzentriert gearbeitet, aber eins ist nach diesen zwei Durchgängen sicher – die Lateinformation aus Ludwigshafen „brennt“ und freut sich auf die Turniere!

Das Team bedankt sich sehr herzlich beim Vorstand des Tanzzentraum Ludwigshafen, der mit viel Engagement die Rahmenbedingungen für eine Lateinformation überhaupt erst ermöglicht. Und insbesondere bei der Vorsitzenden Kim Weber, welche wiedermal hervorragend durch den Abend geführt hat. Ebenso bei den Trainern Julia Gabriel, Stefan Cramer aus Bietigheim und Kristina Kratz aus Velbert. Sowie den kleinen und großen Gästen aus Lampertheim, Freunden, Familienmitgliedern und Fans, die in den vergangenen Monaten aber auch am heutigen Tag wieder großartig unterstützt haben.

Nach der gelungenen Präsentation heißt es nun Kurs setzen auf das erste Turnier am 17. Februar in Darmstadt. Dann wird es für die Lateinformation – The Bizkits – des Tanzzentrum Ludwigshafen wieder heißen, Burning up the floor.

Marc Warnecke

 

Bei den Taunus-Tanz-Tagen am letzten Oktoberwochenende traten neben vielen anderen TZlern auch Zbigniew Knap und Elise Schinagl wieder in der HGR D-Latein an. Zum Ziel, in diesem Jahr den Aufstieg in die C-Klasse zu meistern, fehlten noch 22 Punkte und beide machten sich Hoffnungen, an diesem Wochenende diesem Ziel ein Stückchen näher zu kommen. Und die Ta-Ta-Tas sollten ein gutes Pflaster für die TZler sein, wie der Aufstieg der Vereinskollegen Karina und Alex Maar zeigte. Die Stimmung zumindest schon mal sehr gut und die Fläche groß. Die Organisatoren vor Ort waren sehr zuvorkommend und beantworteten geduldig alle aufkommenden Fragen der Nachwuchstänzer. Die TZ-Anfeuerungsrufe waren wie erhofft auch wieder sehr lautstark. Lohn der Mühe: der 1. Platz mit allen gewonnenen Tänzen und 9 geschlagenen Paaren. Damit durften beide auch erstmals in der anschließenden C-Klasse starten. Landeten dort aber am anderen Ende des Feldes, weil das doch ziemlich aufregend war und sie die Samba als neuen Tanz eher noch improvisiert als choreografiert auf die Fläche brachten. Dem Aufstieg waren sie aber nichtsdestotrotz ein gutes Stück nähergekommen.

Eine Pause gönnten sie sich auch nicht, denn schon am nächsten Tag ging‘s zu den Heilbronner Tanzsporttagen. Wo die Stimmung vor Ort sogar noch besser, dafür aber die Fläche sehr glatt war. Selbst Kratzen und Wasser konnte dem Anflug von zusätzlicher Nervosität nicht abhelfen. Aber die Unterstützung vom Flächenrand hat auch hier wieder ungeahnte Kräfte freigesetzt. Was auch nötig war, immerhin wurden die Musiktitel ungewohnt lang ausgespielt. Aber umso größer die Freude, als die beiden zum 2. Platz von 13 Paaren in der HGR D-Latein aufgerufen wurden. Das bedeutete den langersehnten Aufstieg und die Möglichkeit noch in der HGR I+II C zu starten. Wo Elise auch endlich das neue traumhafte Kleid offiziell tragen durfte. Obwohl schon konditionstechnisch am Limit, gaben die beiden nicht auf und Tanz um Tanz näherten sie sich sogar dem nächsten Ziel: Mit dem 2. Platz in der HGR II 2 C konnten sie sich sogar noch die erste Platzierung in der neuen Startklasse sichern. Das bedeutete die dritte Medaille an diesem Wochenende.

Die gemeinsame tänzerische Reise der beiden begann im Februar dieses Jahres und letztendlich brauchte es 16 Turniere für den Aufstieg. Jedoch lag das vor allem an Abiturvorbereitungen, Auslandsaufenthalt und Umzugsstress. Auch die Platzierungen waren recht schnell beisammen und sorgten für die Punkterallye zum Jahresende. Und nach vielen Reisen zu Turnieren nach Köln, Hagen, Stuttgart (GOC), Homburg, Maintal, Ludwigsburg und Darmstadt sind Elise und Zbigniew nun endlich am ersten Ziel ihrer gemeinsamen Reise angekommen. Herzlichen Glückwunsch nachträglich zum Aufstieg und viel Erfolg in der C-Klasse euch beiden!

Am ersten Novemberwochenende erwartete wieder ein ganz besonderes Highlight unsere TZ-Paare. Bei den Saxonian Dance Classics gab es eine traumhafte Location im Kongresszentrum des Maritims in Dresden zu bestaunen. Direkt am Elbufer, sogar mit Blick von der Fläche darauf und einen Steinwurf entfernt von der Semperoper. Der Innenraum selbst abermals wunderschön dekoriert und am Samstagabend stand auch ein festlicher Ball mit der perfekten Flächengröße und guter Musik auf dem Programm.

An den Start beim WDSF Open Senior I Standard gingen Kim und Christian Weber. Mit dem 28. Platz von 53 Paaren erreichten sie die 1. Zwischenrunde und verpassten nur knapp die 24er Runde. Das Feld war dieses Mal noch stärker besetzt als im Jahr davor und so waren beide doch insgesamt froh, dass die 2. Zwischenrunde beinahe erreicht wurde. Beim WDSF Senior III Standard wagten sich Theodor und Margarete Arlt aufs Parkett. Bei 75 startenden Paaren erreichten beide die 48er Runde und wurden mit Platz 39 belohnt. Auch hier waren beide mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Es war wieder ein sehr gut organisiertes Turnier. Beide TZ-Paare konnten abermals mit vorzeigbaren Resultaten glänzen, da internationale Turniere nicht nur mit sehr guten Tanzpaaren besetzt sind, sondern auch üblicherweise mit großen Namen am Flächenrand. Herzlichen Glückwunsch unseren Paaren zu dieser großartigen Leistung!

Weitere Impressionen finden sich hier, alle Ergebnisse hier.

Fotos: Archiv

 

Unsere TZler Hans-Jürgen und Sabine Michna machten sich Ende November auf den Weg nach Franken, genauer gesagt zum Turnierwochenende Mainfranken tanzt“. Der Tanzclub Rot-Gold Würzburg lud wieder in Kooperation mit dem Kitzinger TC ein, das Tanzbein zu schwingen. Am Samstag ging es daher in Würzburg in der SEN III B-Standard los. Hans-Jürgen und Sabine waren mit ihrer Leistung aber nicht so recht zufrieden und wollten gleich am Tag darauf in Kitzingen ihr wahres Leistungspensum abrufen.

Im Kitzinger Kolosseum fühlten sie sich auch gleich wohl. Ein Gebäude mit einem wunderschönen alten Tanzsaal, der eine große Fläche und eine wunderbare Atmosphäre bot. Hinzu kamen ein super Publikum und eine sehr gute Musikauswahl, die Vorzeichen waren also optimal. Und so klappte dann auch alles wie am Schnürchen und unser TZ-Paar konnte sich wohlverdient über einen 2. Platz freuen. Damit haben die beiden ihre erste Platzierung in der SEN III B ertanzt, herzlichen Glückwunsch!

Weitere Infos und Ergebnisse zum Turnier finden sich hier.

Am letzten Oktoberwochenende ging es ins große Finale der TBW-Trophy in den Senioren-Klassen in Leonberg. Auch das TZ war wieder mit fünf Paaren in beiden Sektionen vertreten.

In der SEN I A-Latein gingen am Samstag Frank Weber und Melanie Pellkofer an den Start. Die glatte Fläche brachte das eigene Leistungsempfinden etwas ins Rutschen. Die ansonsten gute Organisation sowie spitzenmäßige Musik erleichterten die 45-minütige Verspätung zu überbrücken. Die Wertungen für die beiden gingen ziemlich durcheinander, zwei gewonnene Tänze bedeuteten am Ende den 2. Platz. Wobei einige Zuschauerstimmen sie auch angesichts ihres deutlich akzentuierteren Tanzens ganz vorne gesehen hatten. In der Endabrechnung erreichten sie mit drei Turnieren die Bronzemedaille.

Sabine und Hans Michna traten an diesem Wochenende in der SEN III B-Standard an. Den je neun und acht gleichzeitig auf der Fläche tanzenden Paaren auszuweichen und  Lücken zu finden ging allerdings leider etwas zu Lasten der Haltung. Auch wenn sie dadurch nicht in das Finalgeschehen eingreifen konnten, brachten beide doch eine konstant und durchgehend gute Leistung auf die Fläche. Insofern hatten sich beide auch nicht viel als Ergebnis ausgerechnet und waren zur Siegerehrung bereits fertig umgezogen vor der Tür gestanden, als sie aufgerufen wurden. Also schnell wieder rein und Urkunde sowie Preisgeld für den 4. Platz in der Abschlusswertung entgegennehmen. Eine schöne Überraschung, mit der beide absolut nicht gerechnet hatten.

Mira und Jürgen Franz traten dagegen nur in der Latein-Sektion an, konkret in der SEN I+II A-Latein. In einem sehr starken Feld konnten sie sich in der SEN I zuerst den 5. Platz, am Sonntag dann den 7. Platz ertanzen. In der SEN II gelang ihnen am Samstag nicht nur der Sprung aufs Treppchen, sondern sogar der Turniersieg. Am Sonntag dann leider nur der unglückliche 4. Platz. In Endabrechnung änderte das aber nichts an dem verdienten Gewinn der Trophy-Wertung in der SEN I+II.

In der TBW-Trophy-Wertung erreichten unsere Paare somit folgende Plätze:

Senioren II S-Standard Peter und Nicole Hörner 6. Platz

Senioren II A-Latein Jürgen und Mira Franz 1. Platz

Senioren I A-Latein Jürgen und Mira Franz 1. Platz

Senioren I A-Latein Frank Weber und Melanie Pellkofer 3. Platz

Senioren III A-Standard Klaus und Silvana Wünschel 12. Platz

Senioren III B-Standard Sabine und Hans Michna 4. Platz

 

Alle Ergebnisse zum Nachlesen finden sich hier. Vielen Dank an alle TZler fürs tatkräftige Anfeuern und herzlichen Glückwünsch zu den tollen Leistungen!

Zu den 14. Heilbronner Tanzsporttagen am 28./29. Oktober lud der ATC Blau-Gold in der TSG 1845 Heilbronn e.V. ein. Für das TZ nahmen Manuel Magin und Constanze Brückner in der HGR I+II B-Standard teil. Gleich zu Beginn die erste Irritation: weder gab es Eintanzrunden, noch eine Vorstellung der Paare. Und dann legte der Moderator auch allerhöchsten Wert auf punktgenaue Einhaltung des Zeitplans. Etwas gehetzt kam man sich daher verständlicherweise schon vor, obwohl zwischen den Turnieren eigentlich genug Zeit gewesen wäre. Teilweise wurde die Musik auch schon gestartet, bevor überhaupt alle Paare die Fläche betreten hatten. Erst im Laufe des Tages entspannte sich das vorgegebene Tempo zum Wohle aller.

Davon abgesehen war es ein sehr angenehmes Turnier für unsere TZler, mit guter Musik und spärlichem, aber mitgehendem Publikum. Manuel und Constanze konnten ungehindert ihr volles Leistungspotenzial entfalten. In der HGR B-Standard verfehlten sie sehr knapp den 1. Platz und wurden 2. von sieben Paaren. In der anschließenden HGR II B klappte es dann mit dem höchsten Treppchenplatz und dem Turniersieg, 1. von fünf Paaren mit allen gewonnenen Tänzen. Die nachfolgende HGR II A-Standard war akut ausfallgefährdet, daher der nachdrückliche Wunsch, dass die beiden auch dort mittanzen mögen. Was sie auch taten. Glücklicherweise, immerhin konnten sie auch hier den Turniersieg als 1. von drei Paaren mit ebenfalls allen gewonnenen Tänzen einheimsen. Sehr glücklich und verständlicherweise ziemlich platt ging es dann heimwärts. Herzlichen Glückwunsch euch beiden zu diesen wunderbaren Erfolgen!

Alle Ergebnisse finden sich auch hier.

Zum 35. Mal veranstaltete der Tanz-Sport-Club Fischbach am 28. Oktober 2017 in der Stadthalle Kelkheim die Taunus-Tanz-Tage, auch bekannt als „Ta-Ta-Ta“. Turniere der Hauptgruppe und Senioren, von der D- bis zur A-Klasse in den Standard- und Lateintänzen, standen auch in diesem Jahr wieder auf dem Programm in der Stadthalle Kelkheim.

Mit dabei für das TZ waren auch Karina und Alexander Maar in der HGR C-Latein. Und ihnen fehlten noch acht Punkte zum ersehnten Aufstieg in die B-Klasse, welchen sie sehr gerne an diesem Wochenende dingfest machen wollten. Eigentlich waren dafür die Heilbronner Tanzsporttage auserkoren. Aber man kennt das ja: Dinge, die man sich ganz besonders wünscht, klappen meist gerade dann nicht. Und so führte beide der Weg erstmal in die entgegengesetzte Richtung.

Die Atmosphäre vor Ort war sehr angenehm und es gab genügend Zeit zum Aufwärmen. Insgesamt traten in der HGR C-Latein mit dem Sieger der D-Klasse und den Aufsteigern 11 Paare an. Als Wegmarke hatten sich beide fünf Punkte auserkoren, um am nächsten Tag das eigentliche Ziel zu erreichen. Doch unverhofft kommt bekanntlich oft – und so kam es tatsächlich ganz anders als erwartet. Bei der Siegerehrung wurde ihr Name immer wieder nicht genannt. Immer ungläubiger blickten beide drein, bis zu den Treppchenplätzen wurde man einfach nicht aufgerufen. Und dann hieß es 3. Platz, eine schöne Medaille und Aufstieg in die B-Latein. Damit hatten beide keine Sekunde gerechnet und das fröhliche Grinsen für den Rest des Tages auch nicht mehr wegzudenken. Auch den tanzfreien Folgetag auf der Couch hatten Sie sich redlich verdient.

Und warum nur ein Aufstiegspaar, wenn das TZ auch zwei haben kann: Tanja Schleuter und Christian Krüger traten in Kelkheim in der D-Klasse an und machten ebenfalls bei dieser Gelegenheit ihren Aufstieg in die C-Klasse perfekt. Herzlichen Glückwunsch unseren beiden Paaren zu den tollen Aufstiegen!

Alle Ergebnisse des Tages finden sich auch hier.

Unsere S-Klasse-Tänzer in den Standardtänzen Kim und Christian Weber nahmen am 21. Oktober an der Deutschen Meisterschaft der Senioren I S-Standard teil. Ausrichter war die Tanzsportabteilung des TSV Glinde in Schleswig-Holstein bei Hamburg, als zusätzliche Gastgeber fungierten der HATV und TSH. Die Anreise somit recht weit für unsere TZler, aber eine tolle Möglichkeit sich mit 34 Paaren auf allerhöchstem Niveau im tänzerischen Wettstreit zu messen.

Glinde ist im Süden wohl eher weniger bekannt, im Norden dagegen ein beliebter Austragungsort für Großturniere. Bis heute fanden dort allein 18 Deutsche Meisterschaften sowie zahllose Ranglisten-Turniere sowie zahllose Pokalturniere statt.

Kim und Christian ließen sich aber weder vom großzügigen Ambiente des riesigen Saales noch von den wuchtigen Kronleuchtern einschüchtern. Und zogen verdient in die 24er Runde ein. Dort war dann aber leider auf dem Schluss 24. Platz Schluss für die beiden. Vielleicht hat die nach eigenem Bekunden etwas altbackene Musik auch den tänzerischen Flow etwas eingeschränkt. Nichtsdestotrotz ein schönes Turnier, Glückwünsch an die beiden und vielen Dank, dass ihr das TZ auf diesem Niveau repräsentiert!

Die komplette Ergebnisliste sowie fotographische Impressionen finden sich hier.

Foto: Archiv

Schlag auf Schlag geht es bei der TBW-Trophy der Senioren in diesem Jahr. Gleich an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden werden sich die Tanzpaare im sportlichen Wettstreit messen. Zuerst ging es Mitte Oktober zum 1. TC Ludwigsburg in die malerische Barockstadt.

Melanie Pellkofer und Frank Weber gingen in der Senioren I A-Latein an den Start, mit einer Verspätung von eineinhalb Stunden. Im Grunde genommen hatte man also alle Zeit der Welt. Die kurzfristig umgestellte Turnierschachtelung brachte dann aber doch einige Schweißperlen mit sich, hatte Melanie beim ersten Aufruf des Turniers doch noch gar keine Schuhe an. Zum Glück für die beiden war ein Standard-Paar mit dem Umziehen ins Latein-Outfit noch nicht fertig. Und so konnte nicht nur ein Aschenputtel-Moment vermieden, sondern Melanie auch noch mal auf der Fläche kurz verschnaufen. Der Lohn der Strapazen? Beide haben alle Tänze gewonnen! Die Freude somit zu recht sehr groß.

Ebenfalls dabei waren auch Anja Urban mit Björn Röger in der Senioren I C-Standard. Wobei Björn mit Sicherheit die längste Anreise hatte, kam er Samstagmorgen erst aus Japan und vom Flughafen direkt zum Turnier. Am ersten Tag haderten die beiden aber in erster Linie mit den Bedingungen, nennen wir sie schwierig: Technische und organisatorische Probleme, Verspätungen, Turnierstarts trotz fehlender Paare, auch ein Wertungsrichter fehlte mal – fiel mehrere Tänze lang aber niemandem auf, um nur ein paar Schwierigkeiten zu benennen. Die Erwartungen waren bei den beiden aber angesichts des Schlafdefizits nicht sehr hoch geschraubt. Umso schöner die Überraschung, als man zum Finale bei elf angetretenen Paaren aufgerufen wurde. Doch beim Betreten der Fläche überraschte Gesichter, der Grund: ein fehlerhafter Aufruf, unser TZ-Paar war doch nicht ins Finale eingezogen. Nun an diesem Tag sollte es einfach nicht sein. Umso besser und ausgeschlafener lief es dann am Sonntag, als beide erneut in der C-Standard gegen 13 Paare antraten. Und am zweiten Tag konnte man auch die positiven Dinge wahrnehmen, die schöne Halle, der gute Boden und sogar den vorhandenen extra Eintanzraum. Lohn der Mühen, ein wunderbarer 3. Platz, der alle Sorgen wieder vergessen ließ.

In der SEN III B-Standard gingen Sabine und Hans-Jürgen Michna zwei Mal an den Start. Souverän konnten beide jeweils in die 1. Zwischenrunde einziehen. Am Samstag hätte es sogar fast mit dem Anschlussplatz zum Einzug ins Finale geklappt. Spannung ist also für die restlichen Turniere garantiert.

Sehr aktiv waren auch Jürgen und Mira Franz auf der TBW-Trophy, an beiden Tagen haben sie sage und schreibe sechs Turniere getanzt. Am Samstag kamen sie in den Genuss ihr SEN II A-Latein-Finale mit etwa dreistündiger Verspätung gegen 23:55 zu beginnen. Halbwegs ausgeschlafen am Sonntag am Turnierort angekommen war der Zeitplan auch schon wieder umgeworfen worden. Der Umziehmarathon von Latein zu Standard und wieder zurück zu Latein war des einen Leid, aber s.o. auch des anderen Freud. Der Leistung tat es bei Mira und Franz aber keinen Abbruch. Zwei Turniere in SEN I A-Latein mit jeweils einem 3. Platz, SEN II A-Latein mit einem 1. Platz am Samstag und einem 5.Platz am Sonntag, SEN II B-Standard mit einem geteilten 12./13. Platz am Samstag und einem 7. Platz am Sonntag. Das muss man den beiden erst mal nachmachen – und drei Platzierungen auf diesem Niveau sind eine beachtliche Leistung. Als positive Aspekte werden die beiden die abwechslungsreiche und unterhaltsame Turnierleitung sowie die sehr gute Musikauswahl in Erinnerung behalten.

Organisatorisch war dieses Mal etwas der Wurm drin, aber die Organisatoren werden das Bestmögliche gegeben haben, allen Teilnehmern ein wunderbares Tanzwochenende bieten zu können. Unseren TZ-Paaren auf jeden Fall herzlichen Glückwunsch für die herausragenden Leistungen!

Alle Ergebnisse finden sich auch hier.

Zum größten Tanzturnier Frankens, den Franken Dance Days in Roth, machten sich auch wieder zahlreiche TZler auf den Weg. Ralph Staudt und Sabrina Stahl traten in der HGR I+II D-Standard an, Karina und Alex Maar in der HGR I+II C-Latein sowie Benedikt Schölch und Beatrice Horten in der HGR B-Latein. Turnierfeeling kam bei den drei Paaren bereits durch die gemeinsame Einquartierung in einem Ferienhaus auf und das Setting vor Ort konnte alle Beteiligten bereits von Beginn an begeistern.

Ralph und Sabrina mussten gleich Samstagmorgen mit sieben weiteren Paaren auf die Fläche. Der frühe Start schien den beiden einen morgendlichen Schwung verliehen zu haben, konnten sie doch unbeschwert in die Finalrunde einziehen und die nächste Platzierung war somit schon sicher. Einer nochmaligen Leistungssteigerung tat das aber keinen Abbruch und beide heimsten sich einen wunderbaren 3. Platz ein. In der anschließenden HGR II wollten die beiden dann noch mal voll aufdrehen. Die Musik motivierte und auch die tückische Auswahl zum Langsamen Walzer konnte die beiden nicht ins Stolpern bringen. Lohn der Mühe: sogar noch ein 2. Platz von 6 Paaren.

Die Energie der beiden bereits erreichten Platzierungen wollte man natürlich in den darauf folgenden Sonntag mitnehmen. In der HGR D-Standard gelang souverän der Einzug ins Finale bei neun angetretenen Paaren. Dem Sieger vom Vortag konnte man sogar die Rücklichter zeigen und Ralph und Sabrina ertanzten sich abermals einen 2. Platz. In der erneut anschließenden HGR II, bei der sechs Paare antraten, wollten beide nach dem größten Pokal greifen. Fast hätte das auch geklappt, es war eine ganz knappe Sache. Am Ende erreichten sie wieder den 2. Platz. Gerüchten zufolge hatte Ralph den Anspruch, Sabrina zum Geburtstag vier von vier Platzierungen zu „schenken“. Geschafft haben die beiden es auf jeden Fall. Die Giraffe als Maskottchen war dabei wie immer nicht nur ein Eyecatcher, sondern auch ein schönes Symbol, dass die beiden noch hoch hinaus möchten. Herzlichen Glückwunsch zur tollen Leistung!

Karina und Alex tanzten an diesem Wochenende ebenfalls vier Turniere. Nach strapaziösen drei Runden gelang ihnen gleich am Samstag der erste Erfolg in der HGR C-Latein mit dem 6. Platz von 13 Paaren. Ohne Pause ging es dann gleich weiter mit einer Vor- und Endrunde der HGR II C Latein, in der beide den 3. Platz von fünf Paaren ertanzen konnten. Ein Ergebnis, mit dem nach immerhin fünf getanzten Runden durchaus sehr zufrieden sein kann. Am Sonntag kam nach zwei Runden in der HGR C-Latein der 7-8. Platz von 14 Paaren sowie abermals direkt im Anschluss die HGR II C-Latein mit einem 2. Platz von fünf Paaren dazu. Eine formidable Turnier-Ausbeute von zwei Platzierungen und 18 Punkten, mit der die beiden sehr glücklich waren und dem Aufstieg in die B-Latein ein großes Stück nähergekommen sind.

Die TZ-Gruppe komplettierten Benedikt und Bea, die sich zu etwas späteren Startzeiten aber bei ebenfalls vier Turnieren auf das Parkett wagten. Am Samstag stand die HGR II B-Latein mit sieben Paaren auf dem Plan, an den Start gingen aber leider nur vier. In die Vorrunde starteten beide super, aber der Paso Doble hat Bea dann mit Kreislaufproblemen in die Knie gezwungen. In der Pause zwischen Vor- und Endrunde hat TZ-Mitstreiterin Karina glücklicherweise mit Traubenzucker aushelfen können, so dass Bea wieder einigermaßen fit die Fläche betreten konnte. Die Endrunde lief dann recht passabel, wobei man ihr den Kampf gegen den Schwindel ansah. Beide konnten das Turnier aber auf einem respektablen 2. Platz beenden und ihre erste Platzierung einheimsen.

Bis zum Turnier der HGR B-Latein bot sich dann glücklicherweise Raum zur Erholung. Diese Zwischenzeit wurde genutzt, um Bea wieder auf die Beine zu bekommen. Trotz der tollen Umsorgung hieß es aber in der HGR I B-Latein Ende in der Vorrunde in einem sehr starken Feld. Mit neuen Kräften war man dafür Sonntagabend wieder obenauf und konnte sich in der HGR II B-Latein über einen ungefährdeten Turniersieg bei fünf angetretenen Paaren freuen. Das abermals anschließende HGR I B-Latein-Turnier konnten die beiden mit einem geteilten 12./13. Platz von 15 Paaren abschließen. Mit den beiden ersten Platzierungen in ihrer Tanzpartnerschaft konnten Bea und Bene aber durchaus zufrieden die Heimreise antreten.

Alle Teilnehmer empfanden das Turnierwochenende in Roth als super organisiert. Und das bei einem 3-Flächen-Turnier mit sehr vielen startenden Paaren und mit vielen Zuschauern. Besonders beeindruckt hat das gegenseitige Anfeuern von Tänzern verschiedener Klassen und Vereine. So erleichtert sich auch das Knüpfen neuer Bekanntschaften enorm. Gerne also im nächsten Jahr wieder bei den Franken Dance Days und herzlichen Glückwunsch an unsere TZler zu den zahlreichen Platzierungen!

Alle Ergebnisse des Wochenendes finden sich hier.